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Grußwort des Bürgermeisters zum Jahreswechsel

(jc) Bürgermeister Bernhard Martin übermittelte uns ein Grußwort zum bevorstehenden Jahreswechsel, das wir im Originalwortlaut veröffentlichen:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Jugendliche, liebe Kinder,


wie wird es, das Neue Jahr? Und vor allem: wie wollen wir es angehen? Der tägliche Blick in die Zeitung und in die Nachrichten macht ja nicht gerade Mut oder gar Lust auf Zukunft. Die Meldungen über die Lage der Öffentlichen Hand sind nun schon über Jahre schlecht. Besserung ist nicht in Sicht.

Bei uns in Eberbach versuchen wir schon seit einiger Zeit mit den immer knapper werdenden Mitteln zurecht zu kommen, aber es geht uns dabei wie dem Hasen in der Geschichte mit den beiden Igeln: kaum glauben wir, wieder etwas Handlungsspielraum gewonnen zu haben, rufen Bund, Land und Landkreis "Bin schon da!" – und ziehen uns das Geld wieder aus der Tasche. Das klingt vielleicht lustiger, als es tatsächlich ist.

Den ganzen Ernst der Lage haben wir seit knapp zwei Monaten in Zahlen ausgedrückt vor uns liegen. In den nächsten vier oder gar noch mehr Jahren wird die Stadt wohl keine eigenen Mittel mehr für Maßnahmen übrig haben, die wir bisher als nötig erachteten: Schulen, Kläranlage, Gewerbegebiet, Stadtsanierung. Es sei denn, sie verkauft Teile ihres Vermögens, insbesondere im Wald.

Was ist wichtiger: zukunftssichernde Investitionen oder das Festhalten am Eigentum im Wald? Es ist wie eine Wahl zwischen Regen und Traufe, zwischen Teufel und Beelzebub. Eine Wahl allerdings, die unausweichlich ist und der wir uns im Gemeinderat in den kommenden Wochen stellen müssen. Wir stehen in der Verantwortung und müssen uns entscheiden. Und egal, wie die Entscheidung ausfällt: wir werden uns damit nicht nur Freunde machen. Ich bitte daher Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, jetzt schon um Verständnis dafür.

Begleiten Sie die Diskussion kritisch und sachlich. Be-urteilen Sie die vorgetragenen Standpunkte und, je nach Ihrer eigenen Meinung, ver-urteilen Sie sie. Doch bitte nur die Standpunkte selbst, nicht die Personen, die sie vertreten. Denn so wichtig das Ringen um das liebe Geld auch ist: zuerst kommt der Mensch! Wir finden Zufriedenheit, Erfüllung und Wärme nur im Umgang mit unseren Mitmenschen. Achten wir darauf.

Glück, so sagt man, entscheidet sich im Privaten. Wie verschwindend klein werden doch unsere Sorgen, wenn uns die Schicksale der Opfer der Flutkatastrophe in Südasien bedrängen. Wie grundlegend ändert sich die Sicht auf die Alltagsprobleme für denjenigen, der an einer schweren Krankheit leidet.

Wie also wollen wir das Neue Jahr angehen?
Was mich betrifft: dankbar.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien für das Neue Jahr Frieden und Gesundheit, Halt und Geborgenheit, vor allem aber Gottes Segen für alles, was Sie vorhaben.

Herzliche Grüße,
Ihr Bernhard Martin


30.12.04

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