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Nachrichten > Natur und Umwelt

Schwächste Abschussquote seit zehn Jahren


(Fotos:Richter)

(hr) Zu ihrer Jahresversammlung trafen sich gestern Abend die Jäger des örtlichen Hegerings im Gasthaus Kühler Krug, vor allem um Bilanz der Rehwildbejagung im zurückliegenden Jagdjahr 2006/2007 zu ziehen. Obwohl diese Hegeschau mit Ausstellung der Rehwildtrophäen freiwillig ist, konnte sich Hegeringleiter Ingo Walter über eine gute Resonanz freuen: Fast alle 15 Reviere hätten sich beteiligt und ihre Trophäen eingereicht.

Insgesamt kamen im abgelaufenen Jagdjahr im Hegering 222 Rehe zur Strecke. Laut Abschussplan hätten es 276 sein sollen. Die Erfüllungsquote von nur 80,4 Prozent sei somit das schlechteste Ergebnis der letzten zehn Jahre, sagte Dr. Andreas Wiese, der die Zahlen vorstellte. Im vergangenen Jahr war das Soll noch zu 93,5 Prozent erfüllt worden (wir berichteten). Als Gründe für das schwache Ergebnis nannte Wiese schwierige Bejagungsverhältnisse durch große Naturverjüngungsflächen ohne Schussschneisen und den fehlenden Schnee im vergangenen Winter, aber auch die gute Eichen- und Buchenmast und eine große Revierbeunruhigung durch die Aufarbeitung von Borkenkäferholz.
Trotz der schwachen Abschussquote im letzten Jahr könne man mit der Planerfüllung innerhalb der dreijährigen Gültigkeit des Abschussplans von 2004 bis 2007 zufrieden sein: Hier habe man im Mittel 87 Prozent erreicht, "kein schlechter Wert", so Wiese. Mit dem Jagdjahr 2007/2008 beginnt wieder eine neue Periode des auf drei Jahre festgesetzten Abschussplans. Durch Straßenverkehr wurden im vergangenen Jahr 31 Rehe getötet. Der Anteil der "Verkehrsopfer" an der Gesamtstrecke ist aber, gemessen am landesweiten Durchschnitt (20 Prozent), nicht außergewöhnlich hoch. Für die Zukunft regte Wiese einen etwas höheren Abschuss von Geißen und Schmalrehen an, weil sonst ein Bestandeszuwachs zu befürchten sei. Ingo Walter zeigte sich zuversichtlich, das Abschussergebnis bei intensiver Bejagung in Zukunft wieder verbessern zu können.
Die ausgestellten Trophäen aus den einzelnen Revieren erläuterte Theo Müller. Zu bemängeln hatte der Fachmann an den Rehbock-Abschüssen fast nichts.

Winfried Müller vom Landesjagdverband Baden-Württemberg war zusammen mit Revierpächter Peter Matjasic (Nordschwarzwald) nach Eberbach gekommen, um neue Saatgutmischungen für die Äsungsverbesserung, vor allem auf stillgelegten Landwirtschaftsflächen, vorzustellen. Mit dabei hatte Müller auch einen Straßenleitpfosten mit einem speziellen Reflektor, der das Licht der Autoscheinwerfer zur Seite umlenkt und dadurch ein Austreten des Wildes auf die Straße verhindern soll (rechtes Bild). An Schwerpunktstellen hätten diese Reflektoren die Zahl der Wildunfälle bereits deutlich verringert, sagte Müller. Wirksam seien sie dort, wo das Licht nicht auf eine steile Böschung oder dichten Bewuchs trifft, sondern seitlich vom Straßenrand mindestens zehn Meter weit abstrahlen kann. Der Landesjagdverband bietet auf seiner Website (s.u.) zum Thema "Lichtzaun" weitere Informationen.

Infos im Internet:
www.landesjagdverband.de


25.03.07

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