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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Das Leben in Eberbach ein bisschen menschlicher gemacht


Eröffnungsfeier im "Johanna-Scherer-Raum" in der Sozialstation Eberbach. Rechts Vorsitzender Wolfgang Kleeberger und Bürgermeister Bernhard Martin (v.l.). (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Zu einem "Tag der offenen Tür" lud heute Nachmittag die Kirchliche Sozialstation am Leopoldsplatz in Eberbach ein. Anlass war die Einweihung der neu gestalteten Räume nach Umbaumaßnahmen.

Wolfgang Kleeberger, Vorsitzender der Sozialstation, erläuterte vor geladenen Gästen den Umfang und die Gründe für die Umbaumaßnahmen. Es seien organisatorische Änderungen erforderlich geworden, nachdem in den letzten Jahren immer stärker die Betreuung von Demenzkranken und die Unterstützung deren Angehöriger in den Mittelpunkt gerückt sei. Nicht zuletzt deshalb habe man zusätzlich zu den bisherigen Räumlichkeiten, die man im Jahr 2001 bezogen habe, nun einen weiteren Raum eingerichtet. Nach dem Namen einer verstorbenen Spenderin, die der Sozialstation testamentarisch einen stattlichen Geldbetrag vermacht hatte, wurde das neue Zimmer nun "Johanna-Scherer-Raum" benannt. Er soll künftig für die Betreuung Demenzkranker und für die Angehörigengruppe "Oase" sowie für Treffen der ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfe genutzt werden. Außerdem sollen in dem neuen Raum Seminare durchgeführt werden. Insgesamt 120.000 Euro habe sich die Sozialstation die Umbaumaßnahmen kosten lassen, so Kleeberger.

Auch Bürgermeister Bernhard Martin stellte fest, dass die Gesellschaft sich auf zunehmende Demenzerkrankungen einstellen müsse, da die Menschen heute aufgrund des medizinischen Fortschritts immer älter würden. Zu Beginn der 1950er Jahre habe ein Mensch, der pflegebedürftig wurde, nur eine durchschnittliche Lebenserwartung von einem dreiviertel Jahr gehabt, sagte Martin. Wer heute dagegen pflegebedürftig werde, könne noch mit einer statistischen Lebenserwartung von neun Jahren rechnen. Das mache die Pflege von Angehörigen aber auch zu einem viel größeren "Kraftakt" als früher, weshalb die Sozialstation unterstützende Strukturen schaffen müsse, um pflegende Familien zu unterstützen und zu entlasten. Martin dankte allen Sponsoren der Umbaumaßnahmen dafür, dass sie "das Leben in Eberbach noch ein bisschen menschlicher gemacht" hätten.

Die Sozialstation Eberbach beschäftigt derzeit 35 Mitarbeiter/innen. Die Einrichtung ist seit 1998 nach ISO 9001 zertifiziert und hat jetzt dieses Zertifikat für weitere drei Jahre erhalten. Wie Wolfgang Kleeberger außerdem berichtete, seien die Pflegeleistungen der Sozialstation kürzlich vom "Medizinischen Dienst Krankenkassen" (MDK) benotet worden, wobei die Eberbacher in drei Bereichen eine glatte 1,0 erhalten hätten. Ab dem kommenden Jahr soll in der Sozialstation ein Ausbildungsplatz für Altenpfleger/innen angeboten werden.

Infos im Internet:
www.sozialstation-eberbach.de


18.09.11

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