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Nachrichten > Politik und Gesellschaft

Entscheidung über Stellenbesetzung fällt Anfang Juli


Obwohl sie in den Pfarrgemeinden sehr beliebt ist, wird Julia Bentz Eberbach nach ihrer Vertretungszeit als Bezirkskantorin verlassen müssen. (Foto: Claudia Richter)

(hr) Über die Neubesetzung der Stelle des katholischen Bezirkskantors in Eberbach soll am 2. Juli entschieden werden. Julia Bentz, die diese Stelle seit November 2012 vertretungsweise innehat (wir berichteten), ist nicht mehr im Rennen.

Die Stelle war in der bundesweit erscheinenden Fachzeitschrift "musica sacra" ausgeschrieben, Abgabeschluss war der 15. Mai. Auch Julia Bentz, die bei den Eberbacher Katholiken beliebt ist und besonders als Chor- und Ensembleleiterin sehr erfolgreich arbeitet, hat sich beworben. Ihr Handicap war allerdings von Anfang an, dass sie keinen Masterabschluss hat, der für die Stelle eigentlich eine Voraussetzung ist.

Godehard Weithoff, Bentz' Vorgänger in Eberbach und jetziger Leiter des Amtes für Kirchenmusik (AfK) in Freiburg, erläuterte uns auf Nachfrage den Verlauf des Bewerbungsverfahrens. Weithoff, die Personalabteilung des Erzbistums, der Liturgiereferent des Erzbischofs sowie die Stiftungsräte von St. Johannes Nepomuk und St. Josef in Eberbach hätten alle eingereichten Bewerbungen einsehen und hierzu Stellung nehmen können. Trotz des fehlenden Masterabschlusses sei Julia Bentz zur Vorstellungsrunde am 12. Juni zugelassen worden. Die vierköpfige Kommission, der neben Weithoff eine weitere Vertreterin des AfK sowie der Eberbacher Pfarrer Matthias Stößer und ein weiteres Stiftungsrat-Mitglied angehörten, habe sich nach den Präsentationen auf drei Bewerber geeinigt, die zur Endrunde zugelassen wurden. Julia Bentz ist bei dem Trio nicht dabei, das am 2. Juli zum Probespiel und Probedirigieren nach Eberbach kommt und aus dem dann schließlich der neue Stelleninhaber oder die neue Stelleninhaberin ermittelt werden soll.

Godehard Weithoff und ein Kommissionsmitglied aus dem Eberbacher Stiftungsrat sehen sich aufgrund ihrer Entscheidung am 12. Juni gegen Julia Bentz vereinzelt dem Vorwurf mangelnder Loyalität ausgesetzt. Ein Mitglied des Pfarrgemeinderats reichte sogar seinen Rücktritt ein und begründete diesen mit dem Abstimmungsverhalten eines Eberbacher Stiftungsratsmitglieds in der Besetzungskommission. Godehard Weithoff weist die Vorwürfe entschieden zurück und legt Wert auf die Feststellung, dass es sich um ein sauberes, faires und objektives Besetzungsverfahren handele, für das er sich nicht rechtfertigen müsse. Am 2. Juli wird Godehard Weithoff als Leiter der Besetzungskommission allerdings nicht dabei sein. Er habe aufgrund seines früheren Lehrer-Schüler-Verhältnisses zu Bentz frühzeitig seinen Vorgänger als AfK-Leiter, Wilm Geismann, gebeten, ihn in der "Endrunde" zu vertreten. Denn schließlich habe bis 12. Juni ja die Möglichkeit bestanden, dass Julia Bentz am 2. Juli eingeladen werden könnte.

24.06.13

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