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Selbstfahrendes Notarztsystem wichtig für den Ländlichen Raum


(Foto: privat)

(bro) (bs) Die Notarztwache in Eberbach ist an der ortsansässigen GRN-Klinik untergebracht. Um sich ein Bild der Situation vor Ort zu machen, kam kürzlich die Landtagsabgeordnete Elke Brunnemer (CDU) zusammen mit Bürgermeister Peter Reichert zum Gespräch, an dem neben dem leitenden Notarzt, Dr. Patrick Schottmüller, auch der GRN-Klinikleiter Martin Hildenbrand, der stellvertretende Klinikleiter Ralf Geiger sowie der Pflegedienstleiter Michael Spiegelberg teilnahmen.

Dr. Schottmüller schilderte die Situation und den Einsatzbereich. Die Klinik stelle von Montag bis Freitag die Notärzte, am Wochenende werde der Dienst durch externe Notärzte abgedeckt. Rund 1.000 Einsätze seien in den Monaten Januar bis Oktober 2014 gefahren worden. „Bei uns sind die Strecken meist lang, und deshalb ist der Notarzt oft ein wenig länger unterwegs, als zum Beispiel in einer Großstadt“, erläuterte Dr. Schottmüller. "Auch kommt hinzu, dass mit einem Notfall eine Spezialklinik angefahren werden muss, und so eine Versorgungslücke entsteht, oder zwei Unglücke gleichzeitig passieren." Daher wird in Eberbach mit einem „Hintergrunddienst“ gearbeitet „In einem solchen Duplizitätsfall werde ich als leitender Notarzt über meinen Piepser alarmiert und fahre sofort los.“ Dr. Schottmüller hat dafür einen mit den notwendigen Geräten und Blaulicht ausgestatteten Wagen. So seien bei einem Duplizitätsfall zwei Notärzte im Einsatz. Dieses System hat den Vorteil, dass es kostengünstig, flexibel und auf die optimale Hilfe für den Notfallpatienten ausgelegt ist.

Klinikleiter Hildenbrand unterstrich: „Dieses Redundanz-System darf nicht in Frage gestellt werden. Vielmehr sollte es auch komplett in den Versorgungsbereich übernommen und auch kostenmäßig von den Krankenkassen anerkannt und getragen werden.“

Elke Brunnemer dankte für das ausführliche und sehr informative Gespräch und berichtete, dass sie sich schon seit längerer Zeit sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt habe. So habe sie im Sommer 2013 eine Anfragen im Landtag zu den Hilfsfristen im Rettungsdienstbereich Rhein- Neckar/Heidelberg gestellt und vor Kurzem eine Gesprächsrunde mit allen Beteiligten in Sinsheim geführt. Sie machte deutlich: „Wir müssen aufpassen, dass es bei den Hilfsfristen kein Stadt-Land-Gefälle gibt, sondern die ärztliche Notfallversorgung für alle Menschen gleich gut ist. Unser Ländlicher Raum darf nicht schlechter versorgt sein. Wir müssen zusammen für einen bedarfsgerechten Ausbau und die vollständige Anerkennung unseres Rettungswesens kämpfen.“

12.12.14

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