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Träger des alternativen Nobelpreises referierte in Schwarzach


Vor der schon mehrere Jahre problemlos arbeitenden Photovoltaik-Anlage, die ohne fremde Förderung installiert wurde, stellten sich die Verantwortlichen der interessanten Veranstaltung zum Erinnerungsfoto: (v.l.) KR. Karlheinz Graner , BM Theo Haaf, MdB Dr. Hermann Scheer, MdL Gerd Teßmer und OVV Roland Liebig.

(jc) (gt)„Unsere Gesellschaft befindet sich in einer riesigen Energielüge“. Mit dieser Behauptung begann Dr. Hermann Scheer, Bundestagsabgeordneter und Träger des alternativen Nobelpreises seine Ausführungen einer Vision in eine Solargesellschaft. Auf Vermittlung des SPD-Kreisverbandes hatte Bürgermeister Theo Haaf öffentlich eingeladen. Begrüßen konnte der Bürgermeister den SPD-Landtagsabgeordneten Gerd Teßmer, die SPD-Kreisrätin Annemarie Frey und die Kreisräte Karlheinz Graner und Rainer Schäfer und die Vertreter der SPD-Ortsvereine des Kleinen Odenwaldes, sowie Gemeinderat und Ortsvereinsvorsitzenden Roland Liebig.
Alle menschengemachten Umweltprobleme, so Scheer, seien im Kern meist Energieprobleme. Ohne Energie sei nichts möglich, weder in der Natur noch in der Zivilisation. Nach Scheer laute aber die Schlüsselfrage, welche Energie zu nutzen sei. Da sämtlichen atomaren und fossilen Energiequellen begrenzt seien, könne nur eine möglichst rasche Umstellung auf erneuerbare Energien drohende Krisen abwenden und die heimische Wirtschaft durch Schaffung von Arbeitsplätzen in Zukunftstechnologien stärken und erneuern.
Scheer wies darauf hin, dass selbst in Wissenschaftskreisen einfach ignoriert werden, dass die Sonne „pro Jahr 20.000 mal mehr Energie abstrahlt, als im selben Zeitraum an atomarer und fossiler Energie erzeugt wird“. Was die Sonneneinstrahlung für die Erde tatsächlich bedeute, zeige sich nach einer Sonnenfinsternis. Nach nur einem Tag Sonnenfinsternis falle die auf der Erde eintreffende Energie um durchschnittlich 25 Grad Celsius. Als „Energielüge“ bezeichnete es Scheer, dass angeblich 98% des Gesamtenergieverbrauchs aus atomaren und fossilen Energiequellen stammten. Die Sonne, die emissionsfreie Energie liefere, werde einfach als nebensächliches Reservoir abgetan. Ganz gleich welche verschiedenen Endlaufzeiten man den atomaren und fossilen Energiearten zuordne, wisse jeder, dass diese endlich seien. Hermann Scheer nannte deshalb die positive Umstellung von atomarer und fossiler Energie auf solare Energie „die Herausforderung der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts“. Der Bundestagsabgeordnete zeigte mögliche Wege auf, wie diese bisher unterschätzte und vernachlässigte Energie besser genutzt werden könnte. Im Zusammenhang mit mehr Solarnutzung sprach MdB Hermann Scheer aber auch an, dass man biogene Energieträger mit der solaren Nutzung und der Windenergie zu einem Energiemix zusammenfassen muss. Da dies regional, auch in der Dritten Welt möglich und nötig sei, stelle diese nicht endliche Energieerzeugung „den wichtigsten Schritt in eine neues Zeitalter der regional wirkenden Solargesellschaft dar“.


28.03.02

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