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Die Jugendwehr gibt es seit 40, die Einsatzabteilung seit 60 Jahren


(Foto: Thomas Wilken)

(tom) Mehrfacher Grund zum Feiern für die Freiwillige Feuerwehr Kailbach: Die Jugendwehr gibt es seit 40, die Einsatzabteilung seit 60 Jahren, den neu gestalteten Vorplatz seit dem vergangenen Wochenende.

Zugleich hatten die Brandschützer in den letzten Wochen kräftig im und ums Feuerwehrhaus selbst angepackt, um es auf Vordermann zu bringen. Das alles wurde mit einem großen Fest an zwei Tagen gefeiert, bei dem der Platz gleich seine Feuertaufe zu bestehen hatte.

Bürgermeister Thomas Ihrig beleuchtete in seiner Ansprache die Vorgeschichte. Die asphaltierte Hoffläche sei in einem schlechten Zustand gewesen und habe sogar schon Eingang in den technischen Prüfbericht gefunden, sagte er. Eine Verzögerung sei durch die Entscheidung der Entega eingetreten, ihren seitherigen Trafo-Turm durch ein neues Gebäude zu ersetzen. Nach Erneuerung des Dachs habe die Feuerwehr diesen übernehmen können.
Wie Ihrig erläuterte, wurden aus 250 Quadratmetern Asphalt- jetzt 300 qm Pflasterfläche vor dem Gebäude. Dazu kam eine Befestigung seitlich des Feuerwehrhauses bis hin zum ehemaligen Trafo-Turm. Zwecks Kostenersparnis bauten die Feuerwehrleute gut erhaltenes, gebrauchtes Pflaster bei einer Gewerbeimmobilie in Eigenleistung aus. Das reichte für 90 Prozent der Fläche. Die räumlichen Möglichkeiten auf dem Feuerwehrhaus-Grundstück und dessen Nutzbarkeit wurden „deutlich verbessert“, so der Bürgermeister.

Die Schutzschirm-Gemeinde musste für die Maßnahme nur wenig eigenes Geld in die Hand nehmen, denn die Arbeiten werden über das kommunale Investitionsprogramm (KIP) gefördert. Von den 50.000 Euro Gesamtkosten werden über 46.000 gefördert. Die Tilgung dieser Gelder geschieht zu 80 Prozent übers Land und zu 20 Prozent durch die Gemeinde.
Parallel zu den Vorarbeiten fürs Fest wurde von den Feuerwehrleuten der Küchenraum aus dem Jahr 1984 generalüberholt und neu eingerichtet. Außerdem erhielt die Außenanlage eine Sitzgruppe. Der Trafo-Turm bekam einen neuen Anstrich. Auch das Geländer an der neuen Fläche steuerten die Feuerwehrleute bei. Insgesamt, erläuterte der Bürgermeister, „kommen hier bisher 1.000 Helfer-Stunden zusammen“.
Ihrig würdigte dieses Engagement für die Allgemeinheit. „Was wären unsere Vereine und Wehren ohne Personen, die Verantwortung übernehmen“, betonte er.

Aus den Reihen der Aktiven gab es die Idee, mit der Platzneugestaltung jemanden zu ehren, der sich in Kailbach Jahrzehnte um das Feuerwehrwesen verdient gemacht hatte. Hans Kaufmann (1928-2015) prägte die Ortsteilwehr. In seine Amtszeit von 1970 bis 1988 fielen wichtige Weichenstellungen, sagte der Bürgermeister. Unter anderem die, vor 40 Jahren die Jugendfeuerwehr zu gründen.
Seine Begeisterung für den Dienst am Nächsten gab Kaufmann an seinen Sohn Armin (Vereinsvorsitzender) und Enkel Nicolay (stellvertretender Wehrführer) weiter. Hans Kaufmann zu Ehren trägt der Platz nun seinen Namen. Enthüllt wurde das Schild von Wehrführer Björn Jöst, Armin Kaufmann, Ihrig und Gemeindebrandinspektor Torsten Laqua (auf dem Bild v.l.).
Nach der Blaskapelle Kleiner Odenwald Allemühl spielte dann der Spielmannszug der Schöllenbacher Wehr auf.
GBI Laqua blickte in seiner Begrüßung auf die Geschichte der Kailbacher Wehr zurück. Offiziell 1957 gegründet, gab es aber schon 1895 eine ortsteilübergreifende Pflichtwehr. Doch die Grenzlage zwischen Hessen und Baden machte eine genauere historische Betrachtung unmöglich. Laqua beleuchtete im Folgenden die Entwicklung in den vergangenen 60 Jahren und die verschiedenen Einsätze.

An den samstäglichen Wettspielen der Jugendfeuerwehren nahmen 16 Mannschaften teil. Es gab zehn Stationen quer durch den Ort. Eines der beiden Teams aus der Hessenecker Partnergemeinde Weißenborn im Werra-Meissner-Kreis gewann vor Zell-Kimbach und Steinbach. An der anschließenden Sternfahrt beteiligten sich ebenfalls 16 Wehren mit ihren Fahrzeugen. Auch war eine Besuchergruppe mit über 40 Teilnehmern aus Weißenborn zu einem Partnerschaftsbesuch im Odenwald zu Gast.

Verschiedene Brandschützer wurden für ihre langjährigen Verdienste um die Entwicklung der Jugendfeuerwehr Kailbach ausgezeichnet. Markus Beisel, Marius Lenz, der langjährige frühere Gemeindebrandinspektor Rudolf Brandel und Bürgermeister Thomas Ihrig erhielten die Ehrenmedaille der Jugendfeuerwehr Odenwaldkreis. Björn Jöst, Nicolay Kaufmann und Volker Lenz bekamen die Ehrenmedaille der Jugendfeuerwehr Hesseneck.

Die Einsatzabteilung der Kailbacher Wehr besteht im Jubiläumsjahr aus 30 Männern und zwei Frauen. Die Jugendwehr hat sechs Mitglieder. Seit 2008 ist Björn Jöst Wehrführer, zuvor war es 15 Jahre lang der heutige Gemeindebrandinspektor Torsten Laqua.

30.05.17

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