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Vokalensemble Konsortium Serafim konzertierte - Zapfenstreich am 30. August


(Foto: privat)

(bro) (usp) Der Ausklang in der Klosterkirche am 16. August wurde vom Vokalensemble „Konsortium Serafim“ aus Eberbach gestaltet. Die Hirschhorner Klosterkirche als Mönchskirche ist akustisch besonders für den Gesang ausgelegt. So war auch wieder hier ein besonderes Konzerterlebnis zu erwarten, zumal der Name des Konsortiums ein „Singen wie die Engel“ versprach.

In seiner Begrüßung stellte Roland Ziegler (Förderverein Klosterkirche) das Motto des Abends vor: „Bleib bei uns Herr, der Abend kehret wieder“. Mit sauber intonierten a-cappella Sätzen, geschmackvoller und stilistisch angemessener Agogik und Dynamik überzeugte das Ensemble von Anfang an. Nach dem Titel-Chorsatz von W.H. Monk folgte ein konzertierendes „O von omnes“ von T. L. Vittoria (1548-1611) mit vierstimmiger Solistengruppe, dessen Dialog und Wetteifern mit dem gesamten Ensemble gleich zu Beginn ein besonderes klangliches Erlebnis war. Caroline Bauer als Leiterin des Ensembles gab mit ihrem Mezzosopran selbst einige Soli zum Besten, begleitet von Agnes Heilmann, die den Klavierpart zu den Gesangssoli und Duetten einfühlsam am Klavier spielte. Der Alt-Arie „Quo sedes ad dexteram patris“ aus dem Credo von Bachs h-moll Messe gab es mit „God be in my heart“ einen weiteren a-cappella Chor-Satz ( J. Rutter ,* 1945). Berührend war das Duet „Laudamus te“ von Antonio Vivaldi mit Caroline Bauer und Stefanie Schwarzer in der Unterstimme. Welches Niveau Stefanie Schwarzer erreicht hat, zeigte ihre Soloarie „O hätt ich Jubals Harf“ (G. F. Händel). Dass das Ensemble noch weitere talentierte Stimmen aufweist, zeigte sich beim folgenden Duett, dem Lamento „Lascia ch’io pianga“ aus Händels Oper Rinaldo mit Stefanie Schwarzer und Heide Wedeking. Mit dem „Agnus Dei“ kam ein zweites Stück aus der h-moll Messe zu Gehör, in dem in den langen getragenen Passagen C. Bauer die Ausdrucksstärke ihrer Stimme entfaltete. Viel Applaus gab es auch bei den Klavierstücken „Promenade“ und „Il Vecchio Castello“ aus Modest Mussorgskys Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ in der Interpretation von Christian Becker. Nach dem unbegleiteten Vokalsatz „Du bist da“ ( Gerd Münden, *1966), der viel Agogik abverlangte, gab es den Modern Gospel „Jesus ist he solid Rick I stand“ mit dem Bassisten Markus Wäsch, der als Solist dem Ensemble gegenübertrat. Beim nächsten Rutter-Satz „Look at the World“ wurde das Ensemble wieder am Klavier begleitet. Der gekonnt eingesetzte Wechsel aus kurzen a-cappella-Passagen, verschiedenen aus dem Ensemble hervortretenden Solostimmen und schöne lange mehrstimmige Phrasen entfalteten einen großartigen Wohlklang der Harmonik, der die Zuhörer beeindruckte. Beim letzten Programmstück „Unser Gott hat uns erschaffen“, einer sehr persönlich formulierten, kreativen, zugleich liturgischen Credo-Vertonung von dem evangelischen Pfarrer Eugen Eckert (* 1954) und dem katholischen Kirchenmusiker Peter Reulein (*1966) wurde das Publikum eingeladen mitzusingen, was dann bei der Wiederholung immer besser wurde.

Ein abwechslungsreicher schöner Abend mit einem musikalischen Bogen von der Renaissance bis zur Moderne ging mit viel Beifall der Zuhörer zu Ende, die noch als Zugabe noch einmal das „God in my Heart“ hören konnten.

Der Ausklang unter dem Motto „Zapfenstreich“ am Mittwoch, 30. August, um 20.44 Uhr ist der letzte, der in der Klosterkirche stattfindet. Es folgt noch ein Ausklang-Konzert eine Woche später in der katholischen Kirche Neckarsteinach. Es musizieren Michaela Elkenhans (Klavier) mit dem jungen Streichtrio Hirschhorn (Theresa Lechner - Violine, Antonia Lechner - Bratsche, Maria Lechner - Cello) mit Werken von W. A. Mozart (aus dem Klavierquartett KV 478) , F. Mendelssohn- Bartholdy (Klaviertrio Nr. 1) sowie J. S. Bach.

25.08.17

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