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Sanierung soll kein Stückwerk werden

(tom) Bei der Sanierung der Sensbacher Sporthalle soll es kein Stückwerk geben, sondern den großen Wurf. Deshalb wurden die ursprünglichen Einzelmaßnahmen noch einmal überarbeitet und jetzt mit möglichen Erweiterungen von der Beerfeldener Architektin Steffi Holschuh der Gemeindevertretung in Grundzügen vorgestellt. Bisher war geplant gewesen, mit Mitteln aus dem kommunalen Investitionsprogramm (KIP) die Glasbausteine auszutauschen und vor allem den Sanitärbereich zu erneuern.

Für diese Maßnahmen mit 196.000 Euro Kosten bekommt Sensbachtal einen Landes- und Bundeszuschuss von 123.000 Euro. Der Bescheid dafür war bereits Mitte des Jahres übergeben worden. Scheuermann hob hervor, dass ohne die Inanspruchnahme beider Programme die Maßnahme gar nicht möglich wäre. Während es bei den Landesmitteln vorrangig um die energetischen Maßnahmen ging, „ist das Drumherum ohne den Bundeszuschuss nicht machbar“.

„Wir wollen die Halle aber ganzheitlich anpacken“, so Bürgermeister Egon Scheuermann. Dafür soll jetzt etwa fast Doppelte der Summe, 350.000 Euro, verteilt über zwei bis drei Jahre in die Hand genommen werden. Das Gebäude hat knapp 50 Jahre auf dem Buckel und ist deshalb in mehreren Bereichen sanierungsbedürftig. So ist unter anderem die Elektrik noch auf dem Stand der Endsechziger-Jahre.

Die installierte Luftheizung ist nach den Worten von Scheuermann „sehr schwerfällig“. Eine Deckenstrahlerheizung, wie sie auch in Rothenberg zum Einsatz kommt, stieß auf das Interesse der Sensbachtaler. Außenputz, Anlagentechnik und Nebenräume sind weitere Arbeitsschritte, die man nach und nach angehen will. Außerdem wurde festgestellt, dass der Hallenboden an mehreren Stellen nachgibt und vielleicht auch eine Auffrischung braucht.

Es ist natürlich kein Klacks, die restlichen Gelder aufzubringen. Zum einen sollen angesparte Eigenmittel dafür verwendet werden. Zum anderen prüft man derzeit noch andere Fördertöpfe. Für die Außenarbeiten kommt laut Bürgermeister vielleicht ein KfW-Darlehen in Frage. Auf jeden Fall „sind die KIP-Mittel ausgereizt“. Er machte klar, dass die Beratungen über alle Maßnahmen erst begonnen haben. „Wir werden uns noch intensiv damit befassen“, sagte Scheuermann.

Die Sporthalle wurde laut Scheuermann Ende der 1960er Jahre mit viel Eigenleistung gebaut. Hauptnutzer ist der örtliche TSV, aber auch die Grundschule ist des Öfteren mit ihren Aktivitäten vertreten. Außerdem wird die Halle für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Denn sie ist der einzige Raum in der Gemeinde, der Platz für bis zu 200 Personen bietet. „Sonst haben wir in den Ortsteilen nur kleinere Kapazitäten“, sagte er.

Fürs südliche Dach der Sporthalle ist darüber hinaus eine Photovoltaikanlage im Gespräch. Da die Hallennutzung aber eher abends geschieht, will man schauen, ob damit zusätzlich der Strombedarf in der Gemeindeverwaltung abgedeckt werden könnte. Dazu müsste eine Verbindung geschaffen werden. Die Beleuchtung soll außerdem auf LED umgestellt werden. Auch wird dem Bürgermeister zufolge überlegt, ob im Zuge einer Erneuerung des 26 Jahre alten Heizkessels in der Gemeindeverwaltung die Sporthalle mit angeschlossen werden könnte. Dann ließen sich auch Leerrohre in anderer Richtung für den Solarstrom legen.

Die Renovierung der Sporthalle mit Hilfe von Zuschüssen war laut Scheuermann schon einmal in den Jahren 2009/10 angedacht. Doch die finanziellen Mittel reichten damals nicht aus, erläuterte er. Stattdessen wurde dann ein Fahrstuhl ans Gemeindezentrum angebaut. Dessen Nutzung durch Vereine und die ältere Bevölkerung habe im Anschluss auch stark zugenommen, freute sich der Bürgermeister über die erfolgreiche Maßnahme.

30.11.17

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