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Zahlreiche Verletzte bei schwerem Unfall in Eberbach


(Foto: Hubert Richter)

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(hr) Ein schwerer Verkehrsunfall forderte am heutigen Morgen in Eberbach mehr als 40 Verletzte und hohen Sachschaden.

Ein im Linienverkehr eingesetzter Bus eines Mudauer Unternehmens war in der Odenwaldstraße kurz nach 7 Uhr bei strömendem Regen gegen die Hauswand eines Elektro-Fachgeschäfts gerast. Vor dem Aufprall am Haus hatte der Bus noch einen Kleintransporter und zwei Pkw beschädigt sowie einen Laternenmast umgemäht.

Im Bus saßen zahlreiche Fahrgäste, darunter viele Kinder aus dem Hohen Odenwald, die auf dem Weg zur Schule waren. Acht schwer verletzte Unfallopfer wurden mit drei Rettungshubschraubern und mehreren Rettungswagen in auswärtige Kliniken gebracht. Im Eberbacher Krankenhaus wurden viele teils leichter verletzte Buspassagiere aufgenommen. Unter den 44 Verletzten sind 37 Kinder und Jugendliche. Bei fünf Kindern bzw. Jugendlichen konnten die Notärzte Lebensgefahr nicht ausschließen. Unter den Verletzten ist auch der Busfahrer und ein erwachsener Insasse des geparkten Kleintransporters. Im Eberbacher Krankenhaus, im Hohenstaufen-Gymnasium und bei den Stadtwerken wurden Betreuungsstützpunkte eingerichtet.

Die Unfallursache ist noch unbekannt. Der Sachschaden an den Fahrzeugen und am Gebäude wird auf insgesamt 200.000 Euro geschätzt.
Im Einsatz waren zahlreiche Rettungsorganisationen mit über 150 Helfern. Neben der Polizei waren verschiedene Rettungsdienste aus Eberbach und Umgebung, das Eberbacher Notarztteam mit Unterstützung weiterer Notärzte, die Freiwilligen Feuerwehren aus Eberbach und Neckargemünd, das THW, DLRG aus Hirschhorn und Seelsorger vorort.
Die Odenwaldstraße zwischen Güterbahnhofstraße und Hohenstaufenstraße war bis zum Mittag gesperrt.

In der Nachbesprechung des Einsatzes wurde betont, dass die Rettungskette vom Unfallort in die Krankenhäuser bestens funktioniert habe. Trotz der Vielzahl der Verletzten konnten alle Betroffenen innerhalb von 50 Minuten versorgt werden. Bürgermeister Peter Reichert dankte den Rettungskräften, der Polizei und den Anwohnern der Odenwaldstraße, die teilweise ihre Häuser für die Erstunterbringung der Unfallbeteiligten geöffnet hatten.

Das Mudauer Busunternehmen teilte in einer ersten Stellungnahme mit, dass der Linienbus erst vor drei Wochen nach den gesetzlichen Bestimmungen überprüft worden sei. Der Fahrer sei zum Unfallzeitpunkt erst rund 90 Minuten unterwegs gewesen und hätte alle gesetzlichen Ruhezeiten zuvor eingehalten.

16.01.18

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