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Odenwaldhilfe Eberbach in der Tagesschau im weißrussischen Fernsehen


(Foto: privat)

(bro) (hs) Weihnachten wird in Russland am 6. Januar gefeiert - ein Grund, die Menschen dort zu besuchen und den Bedürftigen eine Freude zu machen. Die Vorsitzenden, Harald und Natascha Siefert, reisten aus diesem Anlass nach Gomel zu Bischof Stephan.

Dieser freute sich sehr über den Besuch. Er beklagte, dass sich die Stadt Gomel nicht genug um die alten Menschen kümmere.

80 Bedürftige waren geladen und gespannt auf das Fest. Auch den Helfern konnte man die Aufregung anmerken, schließlich hatte das Treffen Premiere. Selbst der Pfarrer half beim Eindecken der Tische. Zwischenzeitlich waren Harald und Natascha Siefert mit dem Einkauf beschäftigt. In einem Kaufhaus besorgten sie Mehl, Zucker, Reis, Erbsen, Linsen, Salz, Öl, Tee, Butter und eine große Wurst. Anschließend wurde alles aufgeteilt und Päckchen für die Gäste gepackt.

Zum Programm trugen die Rentner mit Weihnachtsgeschichten und Liedern bei. Wegen der Fastenzeit gab es Tee, Kuchen und Obst. Den Kuchen ließ Bischof Stephan in einem Kloster backen - das war sein sein Beitrag zum Fest.

Als Dank für dieses Fest überreichte Bischof Stephan Harald Siefert eine Ikone des heiligen Nikolaus. Siefert bedankte sich und betone, dass ohne die Spendenbereitschaft der Menschen in Eberbach und Umgebung diese Hilfe nicht möglich sei.

Die Presse und das Fernsehen waren vertreten, und am Abend wurde über diese Veranstaltung in der Tagesschau berichtet.

Weiter ging es nach Mosyr. In dieser Stadt ist der OTK schon sehr lange vertreten. Die Fastenzeit war vorbei, und so wurden 50 Personen aus dem sozialen Bereich der Stadt zu einem Essen eingeladen. Für die Familie Siefert war dieses Treffen entspannter, denn alles war telefonisch besprochen und gut vorbereitet. Auch der neue Bischof, der sich selten in der Öffentlichkeit zeigt, kam mit seinen Popen. Zum Abschluss gab es für jeden Gast Tee und Pralinen.

Anschließend besuchte man noch einige laufende Projekte, um Probleme zu klären. Erfreulich war, dass sich eine Mitarbeiterin aus der Werkstatt für Menschen mit Behinderungen selbständig machen konnte. Sie malt Postkarten und stellt Karten für Geburtstage und Hochzeiten her. Normalerweise ist Menschen mit Behinderungen der Sprung in die Selbstständigkeit nicht gestattet. Der OTK hatte in der Vergangenheit einen Experten der Johannes-Diakonie Mosbach mit nach Weißrussland mitgenommen. Dieser hielt Vorträge über Menschen mit Behinderungen in Gomel und in der Hauptstadt Minsk. Es wurde auch eine Gruppe der Verantwortlichen nach Eberbach eingeladen, um sich in Schwarzach und Mosbach die Behinderten-Werkstätten anzusehen. Diese Maßnahmen scheinen ein Umdenken zu bewirken.

29.01.18

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