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Dadaismus mit Augenzwinkern


Jochen König (li.) und Ronald J. Autenrieth (re.) finden die richtige Dosis. (Foto: Andrea Koß)

(ak) Dadaismus erlaubt es, sich möglichst sinnfrei künstlerisch auszudrücken.Diese Kunstform haben am gestrigen Freitagabend in Kooperation mit der Volkshochschule Eberbach Ronald J. Autenrieth und Jochen König als „Cocktail aus Noten, Vokalen und Konsonanten“ in ausgesprochen unterhaltsamer Weise im Saal der Musikschule serviert. Autenrieth in seinen Funktionen als Komponist, Pianist und Genialist, König als Dadaist und Dosist – wie sie sich gegenseitig vorstellten.

Die erste Veranstaltung in einer Reihe von drei Abenden widmete sich der „Befreiung der Sprache vom Packeis der Bedeutung“ und kam mit sparsamer Requisite aus - einem Klavier, keinem Mikrofon, einem Flipchart und Russisch Brot – dem Gebäck. Aber davon später.
Autenrieth startete mit der Gnossienne Nr. 3 von Eric Satie am Piano. Eine eingängige Melodie, die auf altgriechische Traditionen anspielt, näher erklärt von Jochen König.
Reinster Dadaismus fand statt zum Thema Zufall – das Stück „Piece for Sounds“ wurde von Hans Ulrich Engelmann 1972 aus Klängen zusammengesetzt. Autenrieth teilte es gestern wieder in 21 Teile und forderte das Publikum auf, ihm Zahlen von 1 bis 21 zuzurufen, die er dann jeweils spielte. Dies in zufälliger, von den Gästen in willkürlicher Folge gewählt.
Köstlich in jeder Hinsicht auch das „Alliterations-Buchstaben-Chaos“: Jochen König verteilte Russisch Brot und ließ das Publikum wieder teilnehmen am Geschehen. Die jeweils gezogenen Lettern durften ihm zugerufen werden – er rezitierte seine Alliterationen dazu. So zum leckeren D: „Dreizehn Darmstädter Dachdecker delegierten dreist Deckarbeiten“. Die Buchstaben durften verzehrt werden.
Ein künstlerisches Denkmal setzte König seinem Kollegen mit RJA inside (KammeRJAeger) oder mit den Buchstaben aus dem Namen von Ronald J. Autenrieth – durcheinandergeschüttelt (z.B.“ Junior Datenerhalt“ oder „ John: Ute randaliert“). Autenrieth ehrte sogleich zurück und zauberte mit den 4 musikalisch verwertbaren Buchstaben c, h, g und e aus dem Namen seines Kollegen ein Musikstück mit intensiver Spannung auf die Klaviertasten.
Die Zuhörer amüsierten sich bestens und quittierten mit begeistertem Applaus.

Weitere Abende werden in der Volkshochschule angeboten mit Hans Biedermann am 9. März und mit Bernhard Theis am 20. April, beide Male mit Ronald J. Autenrieth am Piano und jeweils ab 19:30 Uhr.


24.02.18

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