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Erfolge bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften


Amelia Böhle und Philip Thein (Fotos: meinruderbild.de)

(cr) (tg) Einmal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze, viermal Platz fünf und eine Nominierung zur Europameisterschaft sind die herausragenden Ergebnisse der Ruderinnen und Ruderer aus Eberbach am Wochenende bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln.

Auf dem Fühlinger See im Kölner Norden fanden die diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U23/ U19/ U17 statt. Rund 1.500 Athletinnen und Athleten im Alter von 15 bis 22 Jahren kämpften um die Titel. Beim Saisonhöhepunkt auf der WM-Strecke von 1998 war auch die RG Eberbach mit zehn Aktiven dabei – so viele wie schon lange nicht mehr. Und diese riefen alle ihre Bestleistungen ab.

Amelia Böhle war im Leichtgewichts-Doppelzweier (17/18 Jahre) mit ihrer Partnerin aus Ludwigshafen am Start. Sie erreichten über Vorlauf und Halbfinale das Finale. In diesem Finale ruderten die beiden zunächst zurückhaltend, fanden aber zur Streckenhälfte so richtig ins Rennen und spurteten pfeilschnell von Platz vier an die Spitze des Feldes. Die zweiten 1.000 Meter des Rennens wurden dann zur Triumphfahrt, und der Zweier mit Amelia Böhle fuhr als erstes Boot über die Ziellinie. Am Ende betrug ihr Vorsprung über eine Bootslänge. Amelia Böhle und ihre Partnerin wurden Deutsche Meisterinnen U19 in dieser Bootsklasse und erhielten dafür verdient die Goldmedaille.
Außerdem war Amelia Böhle im Leichtgewichts-Doppelvierer am Start. Dieses Rennen begann etwas holprig für ihre Mannschaft, denn sie lag zunächst zurück. Doch mit einer beherzten Leistung konnte der Vierer im Endspurt noch auf den dritten Platz und somit auf das Podium vorfahren. Dafür gab es die Bronzemedaille für Amelia Böhle.

Für Philip Thein verlief das Wochenende ebenso erfolgreich. Im Leichtgewichts-Doppelzweier (U23) qualifizierte er sich mit seinem Partner aus Hamburg über den Vor- und Hoffnungslauf für das Finale. Dort traf er auf einige schnelle Mannschaften aus dem U23 Bundeskader. Doch mit einem blitzsauberen Rennen gelang es Thein und seinem Partner, lange im vorderen Feld mitzurudern. Im Endspurt drehte der Zweier dann richtig auf und überholte noch zwei Boote, die eigentlich stärker eingeschätzt wurden. Mit den letzten fünf Schlägen schob sich Philip Thein auf den dritten Platz vor und gewann die Bronzemedaille.
Nur wenige Stunden später ging er im Leichtgewichts-Doppelvierer an den Start, und dort lief es für ihn noch besser. Hinter der designierten U23-WM-Mannschaft hielt sich der Vierer über die gesamte Renndistanz souverän auf der zweiten Position. So gewann man nach einem starken Rennen die Silbermedaille und wurde Deutscher Vizemeister U23. Mit dieser Leistung überzeugte dieses Boot die Bundestrainerin, die im Anschluss an das Rennen die Nominierung für die U23-Europameisterschaft aussprach - ein außergewöhnlicher Erfolg für Philip Thein, gleich in seinem ersten Jahr in dieser Altersklasse.

Leon Rupp qualifizierte sich mit dem Südteam-Achter über den Vor- und Hoffnungslauf für das Finale im Junior-Achter (17/18 Jahre). Dieses Rennen gingen alle sechs Achter extrem schnell an. Die Mannschaft mit Leon Rupp fuhr lange im Mittelfeld mit, musste dann aber auf der zweiten Streckenhälfte vier Boote ziehen lassen. Doch es gelang, ein Boot klar auf Distanz zu halten und damit belegte Leon Rupp im Ziel den fünften Platz.

Latif Hamzaoui und Miron Walter erreichten ebenfalls über den Vor- und Hoffnungslauf das Finale der besten sechs Boote im Junior-Zweier-ohne (15/16 Jahre). Dieses Finale gingen sie mutig an und versuchten, mit den Favoriten mitzufahren. Das gelang auch, bis die Favoriten zur Streckenhälfte ihre ganze Klasse ausspielten. Die beiden Eberbacher fuhren aber auch dann entschlossen weiter und beendeten das Rennen auf Platz fünf.

Nina Röhling schaffte es im Leichtgewichts-Einer (15/16 Jahre) über den Vorlauf und das Halbfinale in das Finale der besten sechs Einer-Ruderinnen. Dort ruderte sie vom Start weg mit den späteren Medaillengewinnerinnen mit und hielt sich bis zum letzten Streckendrittel mit an der Spitze. Erst dann fiel sie leicht zurück und belegte knapp hinter den Medaillenrängen den fünften Platz.

Federica Thomson und Lisa Vollmer stellten sich im Doppelzweier (U23) der Konkurrenz. Sie fuhren in einem stark besetzten Fünf-Boote-Finale gegen die bereits für die U23-WM nominierten Mannschaften auf Platz fünf.

Nils Bergler war im Junior-Einer (17/18 Jahre) am Start. Ein Infekt kurz vor den Meisterschaften spielte mit eine Rolle, dass für ihn nach dem Vor- und Hoffnungslauf die Meisterschaft bereits zu Ende war. Es fehlten nur wenige Sekunden zum Einzug ins Halbfinale.
Ähnlich erging es Nils Weber im Leichtgewichts-Einer (15/16 Jahre). In seinem Hoffnungslauf scheiterte er trotz kämpferischer Leistung mit wenigen Sekunden Rückstand am Einzug ins Halbfinale.

Mit ihren Leistungen haben die Ruderinnen und Ruderer der RGE ein herausragendes Ergebnis bei den diesjährigen Deutschen Jahrgangsmeisterschaften erzielt. Ähnliche Erfolge, auch in dieser Anzahl und Breite, liegen in der RGE schon über ein Jahrzehnt zurück. Noch direkt am gestrigen Sonntagabend wurden deshalb die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler mit ihrem Trainer Frank Günder bei einem kleinen Sektempfang auf der RGE-Terrasse willkommen geheißen.

25.06.18

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