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Angebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen sollen verbessert werden

(bro) (as) Der neue Leiter der Diakonie Eberbach, Karl-Heinz Konnerth, wird am Sonntag, 15. Juli, um 10 Uhr in der Michaelskirche in Eberbach von Dekan Ekkehard Leytz in sein neues Amt eingeführt.

Konnerth will als erstes die Angebote der Diakonie für Menschen mit psychischen Erkrankungen überprüfen, denn immer mehr Menschen mit psychischer Erkrankung wünschen sich Hilfe in den eigenen vier Wänden. Dadurch ist der Bedarf an ambulant betreutem Wohnen gestiegen.

„Die Nachfrage im Raum Eberbach ist sehr hoch“, sagt der gelernte Sozialarbeiter, der vorher bei einem Jugendhilfeträger in Stuttgart gearbeitet hat. „Wir müssen schauen, ob die Angebote, die wir jetzt haben, die sind, die unsere Klienten brauchen“. Die meisten Menschen mit psychischen Erkrankungen möchten in ihrer häuslichen Umgebung bleiben. Deshalb sei der Ausbau von ambulant betreutem Wohnen wichtig, so Konnerth.

Zur Zeit sind acht Mitarbeitende der Diakonie Eberbach in der Beratungsstelle tätig, drei davon in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen. Konnerth: „Als Diakonie wollen wir Sprachrohr sein für Menschen in schwierigen Problemlagen, Sprachrohr für die, die man nicht hört. Wir hören, was sie brauchen, machen aufmerksam auf Versorgungslücken im Landkreis, tragen die Probleme und Lösungsideen in kirchliche und politische Gremien hinein.“

Mit mehr als 30.000 Euro sorgt der Kirchenbezirk Neckargemünd-Eberbach dafür, dass der Diakonieverband Rhein-Neckar im Kirchenbezirk in 2018 und 2019 mit „tätiger Nächstenliebe“ den Menschen helfen kann. Dies geschieht durch Sozialpsychiatrische Dienste, Schwangerschaftskonfliktberatung und Schwangerenberatung, Schuldnerberatung, Beratung für Familie, allgemeine Sozialberatung. An die 500 Menschen aus dem Rhein-Neckar-Kreis, dem kleinen Odenwald und dem hessischen Neckartal wenden sich jährlich allein an die Diakonie in Eberbach.

"Mit ihrer diakonischen Arbeit schafft die Kirche viel 'Raum für Gutes ", so Dekan Ekkehard Leytz. Darum ist das Motto der Woche der Diakonie zugleich Thema des Diakonie Gottesdienstes am Sonntag, 15. Juli, den Leytz zusammen mit Diakoniepfarrerin Erika Knappmann (Schwarzach) sowie Vertretern der Diakonie Rhein-Neckar (Heidelberg), Kraichgau (Sinsheim) und Südliche Kurpfalz (Wiesloch) gestaltet. In einer Dialogpredigt wird darüber diskutiert, wie Jesus Menschen begegnet, die Hilfe brauchen. Anschließend wird zu Kirchenkaffee und Gespräch eingeladen. „Diakonie sind aber nicht nur die Werke und ihre Beratungsstellen“, ist Leytz wichtig. „Diakonie ist jede tätige Nächstenliebe, die in den Kirchengemeinden geschieht, zum Beispiel durch die Besuchsdienste und in der ehrenamtlichen Betreuung von Flüchtlingen.“

07.07.18

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