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Öffentliche Veranstaltung am 20. Juli in Oberzent-Beerfelden


Wahrzeichen: die Burgruine Freienstein im Oberzenter Stadtteil Gammelsbach. Für deren Zukunft haben Studierende aus Darmstadt und Geisenheim Ideen entwickelt, die sie am 20. Juli der Öffentlichkeit vorstellen. (Foto Stefan Toepfer/Kreisverwaltung)

(bro) (stt) Knapp zwanzig angehende Architektinnen und Freiraumplaner der Technischen Universität Darmstadt und der Hochschule Geisenheim University präsentieren am Freitag, 20. Juli, in Oberzent-Beerfelden ihre Ideen zur Entwicklung der Burgruine Freienstein. Die öffentliche Veranstaltung findet von 16 bis 19 Uhr in der Alten Turnhalle, Hirschhorner Straße 40, statt.

Die fünf Entwürfe sind das Ergebnis des interdisziplinären Studierenden-Workshops, der in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege Hessen und in Kooperation mit der Stadt Oberzent am 22. und 23. Juni im Stadtteil Gammelsbach stattfand. Dort steht die Burgruine. Die Studierenden hatten sie Anfang Mai besucht, mit etlichen Verantwortlichen gesprochen und sich einen ersten Eindruck verschafft. Geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Constanze Petrow (Geisenheim) und Dr. Meinrad von Engelberg (Darmstadt).

Mit dem Symposion „Burgruine Freienstein im Odenwald – Mit einem gemeinsamen Konzept in die Zukunft“ hatte das Landesamt für Denkmalpflege im September 2017 zur Neugründung der Stadt Oberzent die Diskussion über Erhaltungs- und Nutzungsstrategien für die Ruine eröffnet, die über Jahrhunderte Sitz des Amtes Freienstein war und damit der historische Ursprung von Oberzent ist. Über das Symposion hat sich mit Vertretern der Stadt, des Odenwaldkreises, Eigentümern, Fachleuten und Oberzenter Bürgern die „Perspektivgruppe Freienstein“ zusammengefunden, die die Entwicklung eines tragfähigen Zukunftskonzeptes auf den Weg bringen soll. Neben die grundsätzlichen Überlegungen und Strategien des Symposions treten nun konkrete Vorschläge der Studierenden.

Diese werden am 20. Juli im Rahmen der Abschlusspräsentation, zu der alle Interessierten eingeladen sind, jeweils kurz vorgestellt und können anschließend in kleineren Gruppen besprochen werden. „Trotz des bewusst offen gehaltenen Rahmens ohne einschränkende Vorgaben sind die Arbeiten sehr realitätsnah angelegt. Die Studierenden hören genau hin, sie wollen Ideen für die Bürger im Sinne eines identitätsstiftenden Wahrzeichens der Region finden und ihnen nicht etwas Ungewolltes überstülpen“, lobt Bezirksdenkmalpflegerin Kristin Schubert.

Großer Wert wird auf die Beteiligung der Oberzenter Bürger gelegt, die sich während des Workshops sehr interessiert und aufgeschlossen gezeigt haben und „den jungen Menschen aus der Stadt“ ihr Gammelsbach und ihre Burgruine nahe gebracht haben. Mit der Einbindung von politischen Entscheidungsträgern, zwei hessischen Universitäten und den Bürgern vor Ort beschreitet das Landesamt für Denkmalpflege neue Wege zur gemeinschaftlichen Rettung eines bedeutenden Kulturdenkmals.

11.07.18

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