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Neues Schulkonzept mit viel Spaß begrüßt


(Fotos: Büsra Isik)

(bi) Mit einem großen Schulfest wurde am Samstag das Konzept der Werkrealschule verabschiedet und die ab dem kommenden Schuljahr in Eberbach startende Gemeinschaftsschule begrüßt.

Schulleiter Udo Geilsdörfer erinnerte in einem kurzen Rückblick daran, wie vor über 20 Jahren die damalige Schulleiterin Elisabeth Baumbusch, die Hauptschule durch ein Upgrade in der zehnten Klasse erfolgreich zu einer Werkrealschule machte. Ab dem Jahr 2004 durfte sich die Schule dann zusätzlich als Ganztagesschule bezeichnen. Unter Direktorin Nicole Strämke verschwand dann die Bezeichnung Hauptschule gänzlich und was blieb, war die Werkrealschule, die mit stetig inhaltlichen und unterrichtstechnischen Veränderungen Einzug hielt. Nun würde man auch die Werkrealschule, die mit den Klassen sechs bis zehn ausläuft, aus Eberbach verabschieden und mit der Gemeinschaftsschule eine komplett neue Schulart willkommen heißen. Neu sei die Art des Unterrichtens, da häufig mehrere Lehrkräfte in einer Klasse sein würden. Die neuen Unterrichtsformen bedeuteten allerdings auch, dass die Klassenzimmer einer neueren Ausstattung bedurften, welche man jedoch bereits anschaffen konnte. Geilsdörfer bedankte sich hierfür ausdrücklich bei der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat, die zugunsten der Schule abgestimmt hatten. Die neue Gemeinschaftsschule Eberbach wird die einzige Schule sein, die ab dem neuen Schuljahr alle drei Niveaustufen des Bildungsplanes unterrichten und auch zertifizieren dürfen. Die Stufe des erweiterten Niveaus, in dem gymnasiale Inhalte unterrichtet werden, ist ganz neu an der Schule. Hier besteht bereits eine Kooperation mit dem Eberbacher HSG. Schon ab dem kommenden Schuljahr wird ein Lehrer des HSG an der Gemeinschaftsschule im Fach Deutsch unterrichten. Direktor Geilsdörfer betonte, dass es ihm ein besonderes Anliegen sei, der Öffentlichkeit zu versichern, die Schule würde keinesfalls ins sogenannte kalte Wasser geworfen, vielmehr, so Geilsdörfer, arbeite man bereits seit rund zwei Jahren intensiv und vorbereitend auf die Strukturen und Inhalte der Gemeinschaftsschule hin. Er bedankte sich hierfür auch bei seinem Kollegium, die, wie er stets an der Umsetzung unterstützend und engagiert mitarbeiteten. Ebenso dankte er ihnen allen für die Organisation des tollen Festes, das aufgrund der Witterung kurzfristig teilweise umdisponieren musste. So konnten weder die Schulband noch die "Ol`Star Band" auf der Bühne im Freien spielen, sondern mussten auf die Aula ausweichen. Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Kurzerhand wurden die Fenster der Aula geöffnet, so dass die Musik auch im Schulhof noch deutlich zu hören war.

Unter den Gästen konnte Udo Geilsdörfer diverse Gemeinderatsmitglieder, einige Direktorinnen und Direktoren anderer Schulen sowie natürlich auch Bürgermeister Peter Reichert begrüßen. Reichert sagte, er verabschiede die Werkrealschule mit etwas Wehmut aus Eberbach. Habe er doch immer das besondere Engagement und die herausragende Arbeit der Werkrealschule erleben dürfen. So wünschte er sich das nun auch von der Gemeinschaftsschule. Er hoffe zugleich, dass dies für lange Zeit Bestand habe und nicht auch das Konzept der Gemeinschaftsschule bald wieder dem eines neueren Systems weichen müsse. Leider könne dies politisch betrachtet nicht immer verhindern, so der Eberbacher Bürgermeister. Die Eberbacher hatten für die Einführung der Gemeinschaftsschule eng mit anderen Schulen wie beispielsweise Bammental oder Meckesheim zusammengearbeitet und gemeinsam einen Konsens erreicht. Nun freue er sich zusammen mit der Stadt Eberbach, den Bürgerinnen und Bürgern und natürlich den Schülerinnen und Schülern auf die neue Schule. Gleichzeitig nutzte er die Gelegenheit, sich bei den Helfern und Organisatoren des Schulfestes zu bedanken. Abschließend beglückwünschte Reichert Udo Geilsdörfer zu seiner neuen Funktion und Nachfolger von Regine Sattler-Streitberg, als geschäftsführender Schulleiter (wir berichteten).

Im Anschluss an die Ansprachen gab es in der Aula eine Tanzvorführung. Neben den Ständen, die für das leibliche Wohl der Gäste sorgten, gab es noch einige andere unterhaltsame Stationen - z. B. Dosenwerfen, Kinderschminken und Bastelstationen. Vor den Räumen der Randzeit konnte man sein Geschick unter Beweis stellen, leere Getränkekisten zu erklimmen. Natürlich wurde man zuvor über ein Seil gesichert.

Gegen 19 Uhr wurden dann langsam die Stände abgebaut und das Ende des Schulfestes eingeläutet.

23.07.18

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