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Ein ganz besonderer Abend


(Foto: privat)

(bro) (stp) Schubert und Taizé - auch wenn diese beiden Themen bei oberflächlicher Betrachtung nur weniges miteinander verbindet, lud der Förderverein Klosterkirche Hirschhorn am 1. August wieder einmal zu einem ganz besonderen Abend ein, dieses Mal zu einem "AusKlang" dieser beiden Couleurs. Denn der mit Dr. Spiegelberg als Pianist und Klavierbegleiter geplante Schubert-Abend unter dem Motto "Leise flehen meine Lieder" konnte aufgrund seiner plötzlicher Erkrankung nicht in der gewünschten Form stattfinden. Allerdings bereiteten Annemarie und Hartmut Quiring kurzerhand vier Schubertlieder vor, die Quirung begleitete.

Und so begann der Abend wie angekündigt mit "Leise flehen meine Lieder" aus dem Schwanengesang. Nach diesem doch sehr erotischen Ständchen wurde die Stimmung besinnlicher, denn das vertonte Goethe-Gedicht "Wanderers Nachtlied" nahm bereits vorweg, was im Laufe eines jeden "AusKlangs" zwangsläufig außerhalb der Klosterkirche passiert, zumindest auf der Bergseite hinter der Klosterkirche: "Über allen Gipfeln ist Ruh', in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch." Besonders fasziniert wurde das Publikum, als Annemaries warme Mezzosopranstimme am Höhepunkt des nächsten Liedes über ein Gedicht von Friedrich Rückert, "Du bist die Ruh'" im Crescendo zu den Worten "dies Augenzelt von deinem Glanz" mehr und mehr den ganzen Kirchenraum ausfüllte. Anschließend gingen die beiden auf die Empore der Klosterkirche und trugen Schuberts berühmtes Ave Maria vor, was dann zum Taizé-Gottesdienst überleitete: Auch hier lehrt die Not das Beten.

Der Gottesdienst bestand ausschließlich aus Taizé-Gesängen verschiedener Sprachen wie z. B. "Bless the lord, my soul", "Ubi caritas" oder einer aus Taizé stammenden Melodie zum Vaterunser. Zwischen den Liedern wurde auch für Kranke gebetet.

Besucher aus dem ganzen Neckartal waren zu dieser eingängigen Andacht gekommen. Am Ende schloss sich der Kreis wieder mit der anfänglichen Romantik, denn, so erläuterte der Leiter der Andacht, Stefan Pahl, die Beschreibung des Mondes im Lied "Der Mond ist aufgegangen" kann durchaus auf Gott bezogen werden, den wir nicht immer wahrnehmen, obwohl er immer da ist, wie der Mond, auch in seinen dunkleren Phasen."

Andächtig und mit entsprechend verhaltenem, aber durchaus wertschätzendem Beifall verließ das Publikum die Klosterkirche. Jedem war es bewusst: Heute Abend fehlte einer, der den "AusKlang" an sich erfand und auch diesen "AusKlangsabend" mitgestalten wollte.

Vorschau: Kleine Gemeinde - großer Chor: der evangelische Kirchenchor Heddesbach
Wenn eine Kirchengemeinde aus 200 Mitgliedern wie Heddesbach einen 30 Personen starken Chor stellen kann, dann darf sie auch stolz darauf sein, zumal dieser auf eine bereits mehr als hundertjährige Geschichte zurückblickt. Am Mittwoch, 15. August, darf man sich ab 20:44 Uhr in der Klosterkirche Hirschhorn auf ein besonderes Konzert beim "AusKlang" mit diesem Chor freuen. Das Repertoire reicht von romantischen Werken wie der Psalmvertonung „Wirf dein Anliegen auf den Herrn“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) über Spirituals bis hin zu neuen geistlichen und weltlichen Liedern, Songs und Hits, die für einen gemischten Chor dieser Art arrangiert wurden. Manche Sätze entsprangen auch der Feder der Chorleiterin Birgit Hatzfeld und werden ausschließlich von diesem Chor aufgeführt. Dazwischen erklingt anlässlich des Mariä Himmelfahrt-Tages das Ave Maria von Franz Schubert (1797-1828), dargeboten von der Solistin Bärbel Reibold. Besinnliche Impulse bereichern den Abend in der vom Kerzenlicht und den gedimmten flämischen Leuchtern sanft erleuchteten 612 Jahre jungen Klosterkirche. So haben die Klänge und unsere Gefühle, Raum und Weite sich zu entfalten.

08.08.18

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