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Auf das Jubiläumsjahr folgt das Umbaujahr


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Wohl zum letzten Mal fand heute im Saal des Gerätehauses in der Güterbahnhofstraße die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eberbach statt. Im April sollen dort die Sanierungs- und Umbauarbeiten beginnen.

Nach der Begrüßung durch Gesamtkommandant Markus Lenk trugen die Abteilungen Brombach, Friedrichsdorf, Lindach, Pleutersbach, Rockenau, Stadt und die Jugendfeuerwehr ihre Jahresrückblicke vor. Berichtet wurde über Einsätze, Lehrgänge, Übungen und gesellige Aktivitäten.
Wie Lenk in seiner Ansprache erläuterte, stünden nach der Neubeschaffung der Drehleiter im vergangenen Jahr demnächst Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen für drei Ortsteilwehren an. Außerdem werde in diesem Jahr der Umbau des Gerätehauses in der Güterbahnhofstraße für die Feuerwehrleute im Mittelpunkt stehen. Die seit langem erwartete Baugenehmigung dafür liege seit gestern vor, sagte Bürgermeister Peter Reichert in seinem Grußwort. Reichert dankte den Feuerwehrleuten einmal mehr für ihr wertvolles ehrenamtliches Engagement und lobte die Jubiläumsveranstaltungen im vergangenen Jahr.

Aktuell zählt die Eberbacher Gesamtwehr 236 Mitglieder, 161 davon sind in der aktiven Mannschaft. In der Jugendfeuerwehr sind 22 Nachwuchskräfte aktiv. Das Durchschnittsalter der aktiven Mannschaft beträgt 39 Jahre. Allein die Abteilung Stadt zählt 61 Aktive mit einem Durchschnittsalter von 37 Jahren. Die Feuerwehr ist zwar immer noch eine Männerdomäne, aber immerhin elf der Eberbacher Aktiven sind weiblich.

Zu 190 Einsätzen wurde die Eberbacher Wehr im vergangenen Jahr
alarmiert. Bei neun Einsätzen handelte es sich um Brände. 30 Mal riefen Brandmeldeanlagen die Wehr auf den Plan, ohne dass es brannte. Sechsmal waren Verkehrsunfälle der Grund für Einsätze, allen voran der schwere Busunfall am 16. Januar 2018 mit über 40 Verletzten. Den Hauptanteil der Einsatzstatistik bilden zunehmend sonstige Hilfeleistungen. Zu ihnen zählen Unterstützungen des Rettungsdienstes, Wohnungstüröffnungen in Notfällen oder auch die Beseitigung umgestürzter Bäume.
Insgesamt 41 Personen konnten laut Einsatzbericht im vergangenen Jahr gerettet werden. Geprägt war das Jahr 2018 allerdings vor allem durch die Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Eberbacher Wehr mit Fotoausstellung ab April, Festwochenende im September und Ehrungsabend im November. Letzterer war auch der Grund dafür, dass es heute bei der Versammlung keine Ehrungen gab. An acht Helfer konnte Markus Lenk aber Beförderungsurkunden aushändigen. Nach dem offiziellen Teil spendierte die Stadtverwaltung als Dankeschön für die Leistungen der Feuerwehr das Abendessen.

18.01.19

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