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Nachrichten > Kultur und Bildung

Dances begeisterte - Lehrer und Musikschüler konzertieren gemeinsam


(Fotos: privat)

(bro) (eh) „Dances“ oder „Tänze“ war das jüngste Ausklang-Konzert in der gut besuchten Klosterkirche in Hirschhorn überschrieben, bei dem die international renommierten Musikerinnen Alexandra Netzold (Violoncello)und Brigitte Becker (Klavier) zu erleben waren.

„Dances“ ist auch der Titel ihrer gemeinsamen neuen, bereits weltweit sehr erfolgreichen CD mit Konzerttänzen von Sergej Rachmaninoff bis Astor Piazzolla.

Ihre künstlerische Ausbildung erhielt die Cellistin bei berühmten Musikern wie Maria Kliegel, David Geringas und Siegried Palm. Zahlreiche Konzertreisen führten sie auf nationale und internationale Bühnen, und dabei entstanden viele Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Ein Füllhorn tänzerischer Werke ihrer neuen CD hat das Duo im Ausklang-Konzert ausgebreitet und dabei eine regelrechte Sternstunde der Musik kreiert: Kürzere Werke, die das Gemüt ansprachen, aber auch mit vitalem Schwung begeisterten. Für beides hatte das traumwandlerisch miteinander musizierende Duo das treffliche Gespür.

Tänzerischer Elan kam reichlich in den Abend mit den spanischen Tänzen eines Granados und De Fallas. Feurige Arabesken und orientalische Farben brachte die Cellistin reichlich zum Glühen im „Danse Orientale“ von Sergej Rachmaninoff. Schönste Geschmeidigkeit und vibrierende Expression ließ das Konzertduo auch in Granados „Andalusischem Tanz“ hören, wobei es ihre Melodien mit schwelgerischer Sonorität erfüllte.

Herrlich strömende Melodien erklangen in Tschaikowskys „Valse Sentimentale“ - hier ließ die Cellistin ihr altes Fagnola-Cello aus Turin wie eine menschliche Stimme klingen. Die Pianistin war hier, wie immer, eine wunderbar gleichberechtigt gestaltende Partnerin.

Mit „Summertime“ und „I Got Rhythm“ von George Gershwin zeigten die beiden Künstlerinnen noch eine ganz andere Seite ihres hochkarätigen Könnens: Da klang das Violoncello von Alexandra Netzold wie ein berauschender Sopran aus „Porgy and Bess“ mit einem traumhaften, in die Tiefe gehenden Ausdruck. Ihrem herrlich klingenden italienischem Instrument gewann Alexandra Netzold immerzu die schönsten Klänge ab. Ein Hochgenuss war es, ihrem Spiel zu lauschen. Solch eine Qualität hört man nicht alle Tage, und es verwundert nicht, dass sie in den letzten Jahren in ihren Rezensionen und im Rundfunk immer wieder mit der Weltspitze der Cellisten-Garde verglichen wird.

Eleganz und Grazie verband die Cellistin in Faurés „Sicilienne“ und Glasunows „Sérénade Espagnole“. Das waren, auch von der Pianistin, immer erlesene Farbklänge vom Feinsten.

Mit rassigem spanischem Klangkolorit begeisterten die beiden Musikerinnen am Ende des Programms mit Manuel De Fallas „Ritual Fire Dance“ - hier funkelte ein Traumklang mit fantastischer Leidenschaft - mit einem Hauch von Sonne und Meer.

Nach brandendem Applaus von einem begeisterten Publikum gaben Alexandra Netzold und Brigitte Becker nochmals als Zugabe einen mitreißenden Gershwin mit „I Got Rhythm“.

Vorschau:
(as) Musikschulen sind etwas Besonderes. Schüler und Lehrer verbindet die Liebe und im Idealfall eine Leidenschaft zur Musik. Und natürlich Talent. Das beweisen die Schüler, die an am 24. Juli um 20.44 Uhr mit ihren Lehrern in der Klosterkirche auftreten.

Gemeinsam mit ihren Lehrern bestreiten die fortgeschrittenen Schüler der Musikschule ein Konzert mit einem breiten Klangspektrum. Es spielen Schüler der Blockflötenklasse und der Harfenklasse von Christina Lechner, der Querflötenklasse Carola Böing, der Trompetenklasse Wofgang Brecht und der Klavierklasse Michaela Elkenhans.

Auf diese instrumentarische Bandbreite ist das Programm fein abgestimmt. Es wird feierlich mit der Triosonate von Bach, mit einem Stück für Trompete und Orgel von Georg Friedrich Händel und einem Satz aus einem Blockflötenkonzert von A. Vivaldi. Für die Streicher steht u. a. ein Duett für Cello und Altflöte von J. B. Loillet auf dem Programm. Mit anspruchsvollen Arrangements schlagen die Künstler einen weiten Bogen in die musikalische Gegenwart, etwa mit Interpretationen des Abba-Repertoires für Altflöten und Klavier, oder Songs von Simon and Garfunkel, interpretiert von Altflöten und Baßflöte. Die Moderne ist mit Originalkompositionen für Blockflötentrio von Poser vertreten.

So oder so, es wird ein stimmungsvoller Spannungsbogen geschlagen, nicht nur weil Schüler und Lehrer gemeinsam auf der Bühne stehen und ihre anspruchsvollen Werke vortragen, für die sie nicht nur im Unterricht, sondern auch viele zusätzliche Stunden geprobt haben. Zwischen den Zeilen, pardon Tönen, wird auch das Lampenfieber der Eleven zu spüren sein, das sich in der Regel erst mit dem Applaus legt. Und dieses Wissen fügt diesem Konzert eine ganz eigene und sehr sympathische Note hinzu.

Das Ausklang-Konzert ist das fünfte der Konzertreihe 2019. Den Musikern bietet es eine willkommene Gelegenheit, Können und Talent unter Beweis zu stellen. Der Förderverein Klosterkirche, der diese Konzertreihe organisiert, freut sich, dass die Musikschule Hirschhorn diese Gelegenheit zum „Heimspiel“ wahrnimmt.

Für Publikum und Gäste ist der Eintritt frei. Spenden sind erwünscht, denn diese Gelder fließen in die Gestaltung dieser Abende und im gleichen Maße in die Sanierung und Erhaltung der Klosterkirche.

17.07.19

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