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Nachrichten > Sport und Freizeit

Das Gesicht des Vereins


Andreas „Ätsche“ Körber. (Archivfoto: Hubert Richter)

(bro) (hn) Vor dem Spiel gegen Leimen 2 gedachte der FC 1909 Hirschhorn am vergangenen Samstag im Eingang vom Clubhaus an den ehemaligen langjährigen Vorstand des Fußballvereins, Andreas „Ätsche“ Körber, der am 21. September im Alter von 61 Jahren verstarb.

Die Mannschaft lief mit Trauerflor auf das Spielfeld, und der erste Vorstand, Lars Plenge, würdigte Andreas „Ätsche“ Körber für sein Leben rund um den Traditionsverein. Vor dem Anstoß des Verbandsspiels wurde noch mit einer Gedenkminute an ihn erinnert.

Ein halbes Jahrhundert Vereinsmitgliedschaft, 16 Jahre erster Vorsitzender, mehrere Positionen in Spiel- und Veranstaltungsausschuss sowie Pächter der Vereinsgaststätte - "Ätsches" Leben war untrennbar mit dem FCH verbunden. Er war das Gesicht des Vereins.

Als Andreas Körber das Amt des Vorsitzenden von Klaus Albert übernahm, war er bereits 28 Jahre Vereinsmitglied und konnte auf Posten in Spiel- und Veranstaltungsausschuss verweisen. Als Beschäftigter der Meto war er zudem Angestellter jener Firma, deren jahrelanges Engagement als Sponsor den Hirschhorner Fußball zu wesentlichen Teilen ermöglichte. Gleichzeitig war er Mitglied des Betriebsrates und aktiver Gewerkschafter. Seine Solidarität bezog sich nicht nur auf den Verein, sie fand gesamtgesellschaftliche Anwendung. In seiner Funktion als Vorsitzender führte er den Verein schließlich ins neue Jahrtausend. 2009 stellte der FCH anlässlich des 100-jährigen Bestehens unter seiner Führung ein mehrtägiges Rahmenprogramm zusammen. Als richtungsweisend erwies sich zudem die Übernahme der Bewirtung des Flohmarktes, die noch heute die finanzielle Handlungsfähigkeit des Vereins gewährleistet.

Der Anbruch des neuen Jahrzehnts markierte schließlich den Beginn einer Phase des persönlichen Wandels. Andreas Körber ließ seine Funktionen innerhalb der Meto hinter sich. 2009 wurde er Pächter der Vereinsgaststätte „Beim Ätsche“. Zudem betrieb er in Hirschhorn ab 2012 den inzwischen sehr beliebten und bekannten Womo-Stellplatz am Neckar (wir berichteten). Sein Vorstandsamt führte er noch vier Jahre weiter, bis er dieses 2013 an Frank Albert übergab. Er blieb jedoch als Mitglied des Veranstaltungsausschusses in aktiver Verantwortung.

In jüngster Zeit beging Körber gleich zwei Jubiläen: Im Juni ehrte ihn die Mitgliederversammlung für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft, und Mitte September jährte sich die Übernahme der Vereinsgaststätte zum zehnten Mal.

02.10.19

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