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Spaß am Rudern, Ehrgeiz und Teamgeist - über alle Altersgrenzen hinweg


V. l.: Kerstin Thomson, Frank Günder. Spalier stehen: Caitlyn Snyman, Nina Roehling, Sandra Berner, Hanaa Outojane, Nils Weber, Latif Hamzaoui, Leon Rupp, Miron Walter, Bilal Hamini, Nils Bergler. (Foto: Frederik Geiger)

(bro) (rge) Zum diesjährigen Abrudern der Rudergesellschaft Eberbach begrüßte kürzlich Vorstandsmitglied Kerstin Thomson bei einem Sektempfang vor dem blumengeschmückten Bootstäufling die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder, Ehrenmitglieder und Ehrenräte und besonders Robert Moray, der in diesem Jahr seinen 30-jährigen Ehrenvorsitz feierte.

Beginnend mit einem Dankeschön für die wieder einmal gelungene Organisation des Tages und die Bewirtung, gerichtet an Elfriede Gärtner, Sabrina und Patrick Schölch und alle Helfer, blickte Kerstin Thomson in einer kurzen Ansprache auf eine ereignisreiche Saison zurück. Eine Saison, die durch Zusammenhalt, Gemeinschaft, Spaß und viele große und kleine Erfolge geprägt war. Direkt messbare Erfolge durch Medaillengewinne und nicht so offensichtliche Erfolge durch den Einsatz vieler Mitglieder der RGE. Für die direkt messbaren Erfolge sorgte wieder die Rennrudermannschaft. Sie erruderte Gold- Silber und Bronzemedaillen auf den Landesmeisterschaften, den Deutschen Meisterschaften und auf vielen weiteren Regatten. Als besonders erfolgreich bezeichnete Kerstin Thomson die Regattapremiere auf der Langstreckenregatta Bernkastel-Kues um den grünen Moselpokal, bei der die Rennrudermannschaft, Masterruderer und Mitglieder der Breitensportgruppe, bestehend aus alterfahrenen Ruderern und Vereinsmitgliedern, die aus den Ruderkursen kommen, gemeinsam an den Start gingen. Bei dieser Regatta wurde deutlich, was das Vereinsleben der RGE auszeichnet: Spaß am Rudern, Ehrgeiz und Teamgeist - über alle Altersgrenzen hinweg. Besonders hob Thomson die erfolgreiche Nachwuchsarbeit von Leon Rupp und Caitlyn Snyman hervor. Seit die beiden in diesem Jahr das Donnerstags-Kinder-und Jugendtraining übernommen haben, erfreut sich diese Gruppe starkem Zuwachs. Es sei eine Freude dem Betrieb der Jüngsten zuzusehen - auf dem Wasser und im Trainingsraum. Dem schlossen sich die Anwesenden mit einem gebührenden Applaus für die beiden jungen Ausbilder an. Dem Erfolg der Jugendabteilung nicht nach stünden die Ruderkurse für Erwachsene mit den Ausbildern Jens Müller und Jens Thomson. Sie vermögen Erwachsenen zu zeigen, dass das Rudern lernbar ist und Spaß macht. Und so erfreuen sich die Kurse wie schon in der Vergangenheit ungebrochener Beliebtheit.

Bevor man zur Taufe des Achters überging, bedankte sich die Vorsitzende beim Bootswart Armin Wohlfahrt für seine Arbeit hinter den Kulissen. Jetzt, da es im Winter auf dem Wasser ruhiger werde, ist er in der Bootshalle hochaktiv, um die Boote für die kommende Sommersaison wieder auf Vordermann zu bringen. Ein Dank ging auch an den Förderverein der RGE unter Vorsitz von Wolfgang Brenneis für die finanzielle Unterstützung des aktiven Ruderbetriebs und die Organisation von Ausflügen, Bilderabenden und gemütlichen Zusammenkünften.

Die ehrenvolle Aufgabe der Bootstaufe kam Frank Günder zuteil, der sich seit über zwei Jahrzehnten um die RGE und deren Ruderbetrieb verdient macht und maßgeblichen Anteil an der Anschaffung dieses Achters hatte. Er taufte den Achter traditionsgemäß auf den Namen „Blauer Hut“. In seiner Taufrede gab er einen Abriss über die langjährige Achterrudertradition der RGE, die 1967 in einem Leihboot mit drei Regattasiegen begann und 1980 mit vielen, von den damaligen Organisatoren in einem Büchlein exakt dokumentierten Ausfahrten, fortgeführt wurde. Sie erlebte ihre Renaissance im Jahr 2018, als die Juniorenmannschaft beschloss, auf den Landesmeisterschaften im Achterrennen zu starten. Hierfür wurde im bis dato vorhandenen Holzboot trainiert und prompt holten die Junioren in einem geliehenen Boot des Landesruderverbandes in einem 8-Boote-Feld den Vizelandesmeistertitel nach Hause. Damit war die Idee geboren, einen gebrauchten, rennfähigen Achter zu erwerben und wurde in die Tat umgesetzt.

Die anschließend folgende interne Regatta leitete altbewährt Dirk Scheuenpflug mit Unterstützung seines Sohnes Jannis und Carolin Kropmaier, die als Losfee fungierte und die Mannschaften des Verlosungs-Gig-Doppelvierers zog. Bei dieser Auslosung herrschte fröhliche Stimmung und sowohl die Zuschauer als auch die Aktiven hatten viel Spaß.

Der diesjährige Vereinsmeistertitel ging bei den Gig- Doppelvierern mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg an die Mannschaft des Bootes August Krauth mit den Ruderern Armin Wohlfahrt, Leon Rupp, Tom Hinrichs, Caitlyn Snyman und Steuerfrau Maggie Karl. Bei den Frauen ging der Titel an Nina Roehling und bei den Männern an Nils Bergler.

Nach Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung ging man zum gemütlichen Teil über. Bis zum späten Nachmittag ließ man mit Vorfreude auf die kommenden Rudersaison 2020 den Tag des Abruderns ausklingen.

Die RGE begrüßt immer gerne am Rudersport Interessierte in ihrer Mitte. Ausführliche Informationen hierzu findet man im Internet (Link s. u.). Oder man kann zu den Trainingszeiten während der Saison von März bis Oktober direkt ins Bootshaus kommen. Ein neuer Ruderkurs startet wieder im April 2020.

Infos im Internet:
www.rge.de


04.11.19

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