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Neue Michael Gärtner GmbH startet mit guten Voraussetzungen


Der zentrale Bauhof mit Werkstatt bleibt auf verkleinertem Gelände erhalten (Foto:Claussen)

(jc) Wie bereits berichtet, hat mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die Michael Gärtner & Sohn GmbH zum 1. Juni die neue Michael Gärtner GmbH ihre Tätigkeit aufgenommen. Heute haben im Rahmen einer Pressekonferenz der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Schleicher, der neu berufene Geschäftsführer Technik, Dipl. Ing. Axel Schleith und der Insolvenzverwalter Gordon Rapp über die Einzelheiten informiert.
Nach Auflösung der Niederlassung in Thüringen, der Hochbauabteilung, der Transportbetonmischwerke in Eberbach und Weinheim, sowie der Umstrukturierung der Verwaltung bleiben 150 Arbeitsplätze erhalten. Die freigesetzten Mitarbeiter sind für drei Monate in einer Transfergesellschaft beschäftigt, aus der heraus schon zahlreiche ehemalige Mitarbeiter eine neue Anstellung gefunden hätten, stellte Thomas Schleicher heraus. In Eberbach bleiben Verwaltung, der zentrale Bauhof mit Werkstatt, die Recyclinganlage und die Tiefbauabteilung. Der Teil des Bauhofs, der zwischen Bahnlinie und Itterkanal liegt, sowie das Transportbetonwerk werden verkauft. Im Bereich Beton sei man zwar im Moment heraus aus dem Geschäft, aber nicht für immer, prophezeite Schleicher einen späteren Wiedereinstieg mit modernerer Technik. Auch im Bereich Recycling setze man auf moderne Technik, man denke derzeit über die Aufarbeitung von teerhaltigem Bauschutt nach. Die Werkstatt werde als Profit-Center geführt, die ihre Leistungen öffentlich anbieten werde. Man plane mit einem Partner eine Baumaschinen-Servicestation, die als weitere Ausbaustufe auch die Vermietung von Maschinen, Geräten, Schalung und Rüstung vorsehe, berichtete Axel Schleith. Derzeit seien im Werkstattbereich fünf Personen beschäftigt. Die Zahl solle aber mit der Weiterentwicklung des Bereichs wachsen.
Die Kernkompetenzen Tief- und Straßenbau, Brückenbau, Brückensanierung und Industrieschlüsselfertigbau seien mit einem hervorragenden Maschinenpark und mit einem eingespielten Team gut aufgestellt. Für das erste Geschäftsjahr peile man ein positives Ergebnis an. Der Auftragsbestand liege derzeit bei rund 12 Mio. Euro.
Gordon Rapp sieht in Michael Gärtner einen Musterfall. Man sei von den Voraussetzungen optimal gestartet. Die Geschäftsleitung habe rechtzeitig die Vorteile des neuen Insolvenzrechtes erkannt und habe diese für die Restrukturierung gut genutzt. Rapp sehe die verbliebenen 150 Jobs langfristig gesichert.
Für den Hochbau in Deutschland zeichnete Thomas Schleicher eine düstere Zukunft. Er sehe mit der EU-Osterweiterung das endgültige Aus für den Hochbau in Deutschland. Bereits heute könne ein portugiesischer Bauarbeiter zur Hälfte der Kosten eines deutschen Kollegen legal in Deutschland arbeiten. Allein der derzeitige Bauboom in Portugal verhindere momentan eine noch stärkere Überflutung des Arbeitsmarktes mit diesen Facharbeitern. An Ausschreibungswettbewerben für Hochbauten werde man sich weiterhin beteiligen. Entsprechende Subunternehmer werden dann die Rohbauarbeiten übernehmen.

25.06.02

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