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Künftig weniger Förster im Stadtwald


Die Arbeit im Stadtwald soll bald mit weniger Personal bewältigt werden. (Foto:Archiv)

(hr) 8.116 Hektar groß ist die Gemarkungsfläche der Stadt Eberbach. Über drei Viertel davon sind mit Wald bedeckt. Der größte Teil, nämlich rund 3.500 Hektar, gehört der Stadt selbst. Der Rest ist in privater und zu einem kleinen Teil in staatlicher Hand. Bewirtschaftet und betreut wird der Wald vom städtischen Forstbetrieb, der Stadtförsterei. Die Betriebsleitung liegt kraft Gesetzes beim Staatlichen Forstamt Eberbach. Dennoch ist die Stadtförsterei weitgehend selbstständig im Stadtwald tätig.
Bis vor acht Jahren betreuten den Eberbacher Wald fünf Forstrevierleiter. Nach Auflösung eines Reviers im Jahr 1994 kümmern sich derzeit noch drei Förster und eine Försterin um die städtischen Wälder, wobei einer der Revierleiter zusätzlich mit dem Holzverkauf und der Leitung der Stadtförsterei im Neuen Weg betraut ist. Auch die Zahl der Waldarbeiter wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich reduziert. Von ehemals über 20 sind heute noch elf städtische Forst-Fachkräfte tätig.
Jetzt setzt der Gemeinderat erneut den Rotstift am Stadtwald an. In seiner heutigen Sitzung beschloss das Gremium mehrheitlich die Auflösung eines weiteren Forstreviers - allerdings erst in rund einem Jahr. Bis dahin soll für den Holzverkauf eine neue Form gefunden werden, um das städtische Holz möglichst hochwertig und zukunftssicher zu vermarkten. Außerdem wünschen die Räte sich ein wirtschaftlicheres Maschinen- und Personalmanagement, etwa durch überregionale Kooperationen oder den Einkauf von Leistungen. An das Staatliche Forstamt sollen vorerst keine weiteren Aufgaben abgegeben werden. Die Stadtverwaltung soll binnen Jahresfrist die Vorgaben des Beschlusses untersuchen und Möglichkeiten der Umsetzung aufzeigen. Der Beschluss kam auf Antrag der CDU-Fraktion zustande. Die Verwaltung hatte eine eigene Beschlussvorlage präsentiert, die eine schlankere Organisation der Stadtförsterei bei weiterhin vier Forstrevieren vorsah. Bürgermeister Bernhard Martin rückte aber schließlich selbst vom Verwaltungsvorschlag ab und warb sogar um Zustimmung für den CDU-Antrag, um ein "noch schlechteres" Modell zu verhindern. Damit meinte er den Antrag der Freien Wähler-Vereinigung (FWV), die auch ein Revier abschaffen, zusätzlich aber die Stadtförsterei ganz auflösen und sich für die Abwicklung von Holzeinschlag und -verkauf eines externen Dienstleisters bedienen wollte. Dafür gab es schließlich nur sechs Stimmen, während für den CDU-Antrag 13 Ratsmitglieder votierten.
Vorausgegangen war eine fast zwei Jahre andauernde Diskussion über die Struktur des städtischen Forstbetriebs. Diese war aus den Reihen des Gemeinderats angestoßen worden, weil insbesondere nach dem Sturm "Lothar" Ende 1999 auch die Forstwirtschaft in Eberbach rote Zahlen schrieb und man nach Möglichkeiten suchen wollte, das Betriebsergebnis im Stadtwald zu verbessern. Auf einen gemeinsamen Weg konnten sich Gemeinderat und Stadtverwaltung in dieser Zeit nicht verständigen, was sich bis zum heutigen "Abstimmungskrimi" fortsetzte.

17.10.02

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