Samstag, 21. September 2019

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Skilift-Pächter und Stadt Beerfelden kommen nicht ins Gespräch


Die Schneekanonen des Pächters kommen nicht zum Einsatz. (Foto:Claussen)

(jc) Die Zukunft des Skiliftes in Beerfelden bleibt weiter unsicher. Ein Ende der Querelen zwischen Stadt Beerfelden und Pächter Rolf Fey ist immer noch nicht in Sicht.
Der Beerfelder Skihang, der in den vergangenen Jahren vor allem dank Schneekanone und Flutlichtanlage Anziehungspunkt für viele tausend Skifreunde aus der Region war, soll in diesem Jahr nicht künstlich beschneit werden (wir berichteten). Streitpunkt sind weiter finanzielle Forderungen der Stadt und des Stromversorgers aus der vergangenen Saison. Zuvor hatte eine befristete Pachtfreiheit geendet, die dem Pächter ab dem Jahr 1999 eingeräumt worden war. Damit hatte man auch dem erheblichen finanziellen Engagement des Pächters Rechnung tragen wollen. Seit der Saison 2003/2004 ist nach Auskunft von Bürgermeister Gottfried Görig für den Lift Umsatzpacht zu entrichten, die nach dem Verkauf der Liftkarten berechnet wird. Diese wurde wohl bisher immer noch nicht entrichtet. Die vorhandene Schneekanone gehört dem Pächter und sollte ab diesem Jahr mit um 50 Prozent im Preis ermäßigtem Wasser der Stadt Beerfelden betrieben werden.
Diese Konditionen könne man nicht mehr akzeptieren, erklärte die Gattin des Pächters Monika Fey bereits vor einigen Wochen gegenüber unserem Online-Magazin. Weitere Investitionen, die in der Zwischenzeit getätigt wurden, seien nicht berücksichtigt worden. Die Stadt Beerfelden zieht nun in Erwägung, falls es keine Einigung gibt, den Lift mit Naturschnee notfalls auch mit Bauhof- Personal zu betreiben.


28.12.04

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