Sonntag, 15. September 2019

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Weihnachtsaktion ist ein Herzensanliegen


V.l. Klaus Köppern, Günther Ihrig, Hans Martin Brück und Jürgen Scheuble. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Der Rotary Club beschenkt in der Vorweihnachtszeit seit Jahrzehnten bedürftige Menschen in Eberbach. Auch gestern wurden wieder Gutscheine im Wert von 3.000 Euro überbracht.

Seit über 30 Jahren spenden in der Zeit vor Weihnachten Mitglieder des Rotary Clubs Eberbach Geld für Menschen, bei denen eine finanzielle Unterstützung notwendig ist. Auch in diesem Jahr fand die Weihnachtsaktion der Rotarier statt, und die insgesamt 45 Mitglieder sammelten 3.000 Euro für diese Aktion. Rotary-Präsident Klaus Köppern und der Gemeindienstbeauftragte Jürgen Scheuble übergaben gestern Nachmittag 30 Gutscheine im Wert von je 100 Euro an den Vertreter der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Günther Ihrig und Hans Martin Brück vom Diakonischen Werk.

Die Geschenke werden von Ihrig und Brück an in Eberbach lebende bedürftige Menschen überreicht, teilweise im Beisein von Scheuble und Köppern. Die beiden Rotarier suchten mit einigen Beschenkten ein persönliches Gespräch, um die gesammelten Eindrücke an ihre Mitglieder weitergeben zu können. Oft habe man bei diesen Besuchen feststellen können, dass auch Direktspenden von Gegenständen schnell möglich waren, erinnerten sich die Rotary-Mitglieder.

Dass die Lebensmittel, Kleider- oder Medikamentengutscheine auch wirklich den Menschen zugute kommen, die tatsächlich Unterstützung benötigen, dafür verbürgen sich Ihrig und Brück. Beide berichteten, dass aus allen Altersgruppen Frauen und Männern bekannt seien, die mit dem ihnen zu Verfügung stehenden Geld oft nur schwer über die Runden kämen und auf Zuschüsse angewiesen seien. Köppern und Scheuble freuten sich über die Spendenbereitschaft ihrer Clubmitglieder. Diese Weihnachtsaktion sei ein Herzensanliegen, das Projekt völlig unstrittig, so der Präsident, der sich sicher ist, dass auch im kommenden Jahr wieder Gutscheine verschenkt werden können. Nach Aussage von Ihrig und Brück kenne man zur Zeit rund 270 Familien oder alleinstehende Menschen, bei denen finanzielle Unterstützung notwendig sei.

18.12.13

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