Donnerstag, 27. Juni 2019

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53-jähriger erliegt seinen schweren Verletzungen


Mit dem Hubschrauber war der lebensgefährlich verletzte Pilot gestern Abend in die Klinik eingeliefert worden, wo er heute früh seinen Verletzungen erlag. (Foto: Hubert Richter)

(hr) (pol) Nach dem gestrigen Flugunfall in Haag (wir berichteten) ist der 53-jährige Pilot eines Ultraleicht-Trikes heute Morgen in einer Klinik seinen schweren Verletzungen erlegen.

Das beschlagnahmte Fluggerät konnte zwischenzeitlich durch die Feuerwehr geborgen und in eine Lagerhalle der Gemeinde Schönbrunn transportiert werden. Die Absturzursache ist weiterhin ungeklärt.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei war der Pilot mit dem Ultraleichtflugzeug gegen 16.30 Uhr mit einem Hängegleiter im Schlepptau in Epfenbach gestartet. Auf einer Höhe von rund 1.500 Metern hatte sich der Pilot des Hängegleiters kurz vor 17 Uhr ausgeklinkt, nachdem er vom Piloten ein Handzeichen erhalten hatte. Aus bislang unbekannter Ursache war das Ultraleicht-Trike anschließend trudelnd abgestürzt und auf das Dach eines Einfamilienhauses im Schönbrunner Ortsteil Haag gefallen.
Der Absturz war von mehreren Augenzeugen beobachtet worden. Der Pilot war durch Ersthelfer und anschließend durch mehrere Notärzte reanimiert und von den Freiwilligen Feuerwehren aus Eberbach und Schönbrunn gerettet
worden. Gegen 18.25 Uhr war er mit dem Hubschrauber in eine Klinik eingeliefert worden.

Der Sachschaden an dem Einfamilienhaus beläuft sich auf rund 80.000 Euro, das Ultraleicht-Trike hatte einen Wert von etwa 15.000 Euro.

Noch am Abend wurde das Fluggerät mit einem Kran der Feuerwehr aus Heilbronn geborgen und abtransportiert. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig wurde eingeschaltet. Die weiteren Ermittlungen haben die Staatsanwaltschaft Heidelberg und die Kriminalpolizei übernommen.

15.09.14

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