Samstag, 21. September 2019

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Bierwochen im Beerfelder Land offiziell eröffnet


(Foto:Johe)

(jc) (kj)Zu den zweiten Beerfelder Bierwochen laden seit vergangenem dem Montag bis zum 5. Mai acht Gastronomen im Beerfelder Land. Dabei bieten sie rustikale und feine Speisen, zubereitet Bierspezialitäten.
Bereits am Donnerstag wurden die Wochen offiziell eröffnet. Repräsentanten des öffentlichen Lebens und viele Medienvertreter waren in Rothenbergs Gasthof Hirsch gekommen, wo ihnen ein Einblick in die Vielfalt der kulinarischen Ideen der Köche im Beerfelder Land gegeben wurde. Landrat Horst Schnur bezeichnete es als hervorragende Idee, mit Bier zu kochen. Dies beweise, dass es immer wieder Ansätze gebe, Neues zu probieren. "Unsere Köche sind kreativ, wenn es darum geht, regionale Produkte auf höchstem Niveau zu veredeln." Positiv wertete Schnur, dass bei Aktionen wie den Bierwochen die Gastronomie gemeinsam handele. Dies sei nicht immer so gewesen. "Wir brauchen uns kulinarisch und gastronomisch nicht zu verstecken", sagte der Landrat. Die über den Hessischen Touristik Service landesweit beworbenen Bierwochen seien ein Beweis dafür. Für den Hotel- und Gaststättenverband zollte Otto-Heinrich Sattler (Beerfelden) den Organisatoren um Beerfeldens Brauereichef Andreas Schmucker und den Leiter der Tourist-Information "Beerfelder Land" Klaus Johe Lob.
Andreas Schmucker von der Privatbrauerei Felsenkeller sagte in seiner
Begrüßung: "Die Devise heißt längst nicht mehr nur Globalisierung, sondern verstärkt auch wieder Regionalisierung. Die heimische Küche wurde wieder entdeckt und ist dabei, eine Renaissance zu erleben." Die Umsetzung des Mottos "Aus der Heimat - für die Heimat" bringe der Region viele Vorteile von Arbeitsplätzen vor Ort bis zur Verhinderung umweltbelastender Ferntransporte. Selbstbewusst zitierte Schmucker eine Studie der Weltgesundheitsorganisation, wonach Frauen und Männer, die mäßig aber regelmäßig Alkohol konsumieren, eine deutlich höhere Lebenserwartung haben. "Wir werden es nicht hinnehmen, dass unser Naturprodukt von selbsternannten Gesundheitsaposteln in einem Zug mit Drogen genannt wird." Ebenso deutlich stellte sich Schmucker gegen den Missbrauch "unseres Produktes", das dann zu privaten und gesellschaftlichen Problemen führe.

E-Mail-Kontakt: Stadtverwaltung@Beerfelden.de

25.04.02

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