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Betreff: Zukunftsplanung in Eberbach
Autor: Nein zur Brücke (26.10.2017 21:02)

BM Reichert denkt über eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Neckar nach....

Hierzu möchte ich einige Fragen stellen:

"Und was wird aus dem Hallenbad?"

Gibt es hier einen konkreten Plan, oder plant man die Zukunft ohne ein Hallenbad?

Gibt es in Eberbach keine wichtigeren Langfristprojekte, als eine weitere Brücke?

Wäre es nicht sinnvoller mit weniger hohen Ausgaben den "Frischling" aus der Versenkung zu holen?

So könnten Radfahrer und Fußgänger bequem in die Au fahren. Des Weiteren würde durch diesen Schritt eine nette alte Tradition wieder belebt und man könnte das übrige Geld in wichtigere Projekte stecken.

Hier einige Beispiele: aufwerten der öffentlichen Plätze und Anlagen v.A. Bahnhofsplatz (es gibt so schöne alte Bilder von Eberbachs Plätzen), wieder Herstellung der einst so schönen Brunnen, Erschließung neuer Attraktionen für Touristen z.B. das Öffnen von Eberbachs alten Kellergewölben......Sanierung des Jungendtreffs/ Ausbau des Angebots für Kinder und Jugendliche etc., etc., etc.

Eberbach hat im Laufe der letzten Jahre viele schöne Plätze, Brunnen und Traditionen eingebüßt und somit deutlich an Attraktivität verloren. Dies lässt sich sicher nicht durch "belebende" Fahnen, Stahleber und eine neue Brücke wegzaubern......


 
Antwort von Johnny aus Pomuk (26.10.2017 23:01)

Ich finde schon, dass man über eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer nachdenken sollte. Nicht umsonst taucht der Plan seit Jahrzehnten immer wieder auf. Ich bin ziemlich sicher, dass die beiden Eberbacher Gebiete auf den gegenüberliegenden Flussufern sich dadurch viel näher kämen als über die bisherige Neckarbrücke, die zu weit weg von der Innenstadt ist und auf Fußgänger/Radler alles andere als einladend wirkt.
So wie ich das verstehe, gibt es aber überhaupt noch keinen konkreten Plan, sondern es ist erst einmal nur ein Vorschlag des Bürgermeisters, der vom Gemeinderat noch beschlossen werden müsste.
Ich finde auch, dass wegen dieser Brücke die Bäder in der Au nicht eingeschränkt werden dürfen. Im Gegenteil: Sie müssten erhalten werden und würden davon profitieren, weil sie viel einfacher zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar wären.
Auch wenn eine Fährverbindung nicht dasselbe ist wie eine immer passierbare Brücke (z.B. auch bei Hochwasser), bin ich wie "Nein zur Brücke" der Meinung, dass der Frischling niemals hätte aufgegeben werden dürfen, jedenfalls nicht bis zum Bau einer Brücke.

Antwort von Brombär (27.10.2017 13:09)

Wie wäre es denn mal mit Eigeninitiative? In Brombach hat vergangenes Jahr die Jugend einen Brunnen saniert. Mach doch in Eberbach doch auch mal so eine Aktion wenn du weist wie schön es früher war, dann kannst du es ja am besten umsetzen.

Antwort von Buerger (27.10.2017 18:59)

Offene Frage: Wenn doch aber bitte gleich die vollwertige Variante, zur B45 auch für PKW/LKW?

Die Fussgänger-Variante ist doch wirklich nur eine halbe Sache, oder? Außerdem wird unsere heutige Brücke eh sanierungsbedürftig... braucht man nur nach Zielhausen oder Neckargemünd zu sehen, was dann passiert.

Antwort von Seher (28.10.2017 10:25)

Weiter so mit dem Geld rauswerfen. Wieviel km bis zur Neckarbrücke, ach ja, es sind ja nur ein paar Hundert Meter und ach ja unsere Gesellschaft ist gesundheitlich angeschlagen und ach ja man fährt seine Kids bis zum Eingang Kindergarten / Schule und ach ja man hat keine Fußgängerzone damit auch hier bis vor die Ladentür gefahren werden kann und ach ja man hat keine Firmen Angebote für Eberbach und somit keine Zukunft für Eberbach Bürger auf neue Arbeitsplätze und ach ja wir haben doch alle ein Pkw und darum können wir über die vorhandene Neckarbrücke fahren und das Neckarsteg Geld für Kindergarten und Schule ausgeben, Ups

Antwort von dichter Denker (28.10.2017 22:04)

Wie lange denkt man jetzt schon über eine zweite Fußgängerbrücke in die Au nach, ein halbes Jahrhundert? Na dann auf die nächsten 50 Jahre Nachdenken.

Antwort von Niko (31.10.2017 21:07)

Manchen Eberbachern kann man es mit wirklich gar nichts recht machen. Da wird immer nur gemotzt und alles schlecht geredet.
Ich finde die Idee einer 2 Brücke richtig gut. Touristen können dann leichter von der Innenstadt ans Schwimmbad oder den Campingplatz gelangen, an den Radweg oder Sportplatz. Genauso wie wir Eberbacher. Nicht jeder besitz ein Fahrzeug und kann dann mal schnell über die Neckarbrücke bis zum Sportplatz fahren, wenn man laufen muss ist der Weg über die Eberbacher Brücke bis in die Au richtig weit und es vergeht einem schon beim Gedanken soweit laufen zu müssen die Lust am Besuch vom Schwimmbad , Palestra,Sportplatz ect.... Ich sage : Herzlich Willkommen Brücke Nr.2

Antwort von undichter Denker (01.11.2017 11:40)

Hallo dichter Denker,
seit wann und wo gibt es in Eberbach eine erste Fußgängerbrücke zu der jetzt deine zweite kommen soll ?

Antwort von Juche (02.11.2017 17:32)

Wäre das nicht mal ein gutes Projekt für unsere Freunde von den Royal Engineers?? kann ja in mehreren Etappen fertiggetellt werden.

Antwort von Jazzband (02.11.2017 22:13)

Hallo (....) wie soll das laufen im zwei Etappen ?
In Jahr 1 wird die halbe Holzbrücke erbaut, und ein Jahr später dann die 2. Hälfte ? Außerdem sollte man hier eher an Beton + Stahl denken - eher also nix für Soldaten sondern besser eine reelle Baufirma nehmen. Außerdem is eh bald Brexit, dann nix mehr Royals in Deutschland ohne Zollpflicht !

Antwort von Dr. Rainer Jacobi (07.11.2017 13:10)

Straßenbrücke oder Steg?


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reichert,

Ihre kürzlich veröffentlichte Betrachtung der Zukunft Eberbachs und insbesondere Bild und Thema „zweite Neckarquerung“ sind Anlass dieser Zeilen an Sie:

Vor nahezu 30 Jahren war der Fußgängersteg (mit Notfalleigenschaften) ein recht streitiges Thema zwischen dem damaligen Stadtrat und Altbürgermeister Schlesinger. Als damaliger Fraktionsvorsitzender der CDU habe ich mich aus tiefster Überzeugung gegen den angedachten Steg am Ort des einstigen Fährüberganges ausgesprochen, da mir der reizvolle Teil des Neckars zwischen der Altstadt und der Neckarwimmersbacher Seite (bzw. Au) zu wertvoll erschien, um ihn durch einen Steg zu zerstören. Für meine Überzeugung habe ich damals eine Mehrheit gefunden, allerdings habe ich diese Überzeugung mit dem für mich wichtigen Ziel verbunden, für Eberbach an der Westgrenze der Stadt eine richtige Straßenbrücke zu schaffen, die nach meiner fortbestehenden Überzeugung nach wie vor wichtiger wäre als ein Fußgängerüberweg in der Stadtmitte. Bedenken Sie nur einmal, welche Katastrophe eintreten würde, wenn auf der jetzigen Neckarbrücke etwas geschähe, was vergleichbar wäre mit der taufrischen Erfahrung aus der Sperrung der Friedensbrücke in Neckargemünd. In diesem Fall wäre eine zweite „richtige“ Brücke irgendwo zwischen der Zentralstadt und Pleutersbach die rettende Einrichtung und in diesem Bereich auch räumlich machbar. Aber es muss ja gar nicht der Katastrophenfall sein, der diese Alternative so wichtig erscheinen lässt. Vergegenwärtigen Sie sich die schlimme Verkehrsbelastung der Beckstraße und die Notwendigkeit, den gesamten Verkehr aus und in den Kleinen Odenwald durch die Stadt lenken zu müssen, der problemlos vor der Stadt abgefangen und in den Hohen Odenwald weitergelenkt werden könnte.


Hier müssen m. E. die entscheidenden Überlegungen ansetzen, was mir vor „Jahr und Tag“ der damalige Landwirtschaftsminister Weiser bestätigte mit der Empfehlung, die Stadt müsse als Voraussetzung einen ent-sprechenden Antrag zum Verkehrswegeplan stellen. Leider konnten sich hierzu die Altbürgermeister Schlesinger und Martin nicht entschließen, nun sind 30 Jahre verstrichen und der Verkehr wird immer gewaltiger.

Mein Rat als ein am Stadtgeschehen interessierter, mittlerweile aber gealterter Zeitgenosse ist: Schaffen Sie die erforderlichen Voraussetzungen für diesen Antrag, die Finanzierungsmöglichkeiten aus Bundes- und Landesmitteln werden sich gegenüber unserer heutigen Situation kaum noch verbessern.

Ich erlaube mir, diese Zeilen an Sie als Leserbrief zu veröffentlichen, vielleicht bewirkt dieser Brief eine Reaktion unserer Bürger, die Sie die Richtigkeit meiner Überlegungen erkennen lässt.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr


Dr. Rainer Jacobi

Antwort von Schildbürger (07.11.2017 19:56)

Wenn jetzt in Deutschland jedes Kaff mit knapp über 10.000 Eiwohnern (bei fallender Tendenz!) 2 Brücken in weniger als 1 Kilometer Entfernung haben muss, so können wir sonst eigentlich nötige Investitionen, z.B. in Netzausbau, Sanierung von Schulen oder (bestehenden !) Brücken, gleich vergessen !

Fazit:
Das mit der 2. Straßenbrücke ist eine (....)

Übrigens:
Das Neckartal in Eberbach wird zerstört von der B37, die die Stadt vom Fluss abschneidet und trennt ! Und wer hat eigentlich festgelegt, dass zB. eine Fahrradbrücke in Höhe Hallenbad angeblich das ach so reizvolle Neckartal zerstört, aber eine um einiges breitere, mit stinkigem Autoverkehr überzogene, 2. Straßenbrücke nicht. Ist das Neckartal etwa 300 Meter weiter Richtung Heidelberg nicht mehr "reizvoll" ?
Wenn man schon überzähliges Geld verpulvern will, mit dem man in Afrika tausende Leute aus der Armut holen könnte, dann braucht Eberbach keine 2. Brücke, egal ob Fahrrad- oder Straßenbrücke, sondern eine Verlegung der Bundesstraße entlang des Neckars in einen Tunnel unter die Erde !
DIE EBERBACHER ALTSTADT BRAUCHT WIEDER EINE DIREKTE ANBINDUNG AN DEN REIZVOLLEN NECKAR. HOLT DIE STADT ZURÜCK AN DEN FLUß ! UNTERTUNNELT DIE B 37 ENTLANG DES NECKARS IM STADTGEBIET VON EBERBACH !

Antwort von A. Pril (08.11.2017 08:58)

Das ist jetzt wieder typisch Eberbach...

Der Bürgermeister kommt mit einem Vorschlag für einen Radfahrer- und Fußgängersteg. Und jemand anderes setzt seinen eigenen Vorschlag dagegen. Der hat im Grunde aber nichts mit dem ersten Vorschlag zu tun.

Am Ende diskutieren wir über eine Autofahrer-Brücke, die die Landschaft erst recht verschandelt, jetzt aber in oder bei Pleutersbach.

Oder wir diskutieren über ein Gewerbegebiet in der Laudenbach. .

Da wir gerade bei der Möglichkeit sind, auch mit Rettungswagen über den Steg zu fahren: Die Feuerwehr braucht vielleicht einen kleinen Vorausgerätewagen.

Oder im Freibad könnte man ein 5-Meter-Brett brauchen. Hat auch nix mit dem ersten Vorschlag zu tun? Eben...

So geht das in Eberbach - und alle machen mit. Wo ist denn da ein Gedanken-Konzept?

Die Diskussion geht jetzt um einen Steg zur Au und nichts anderes!

Antwort von Verkehrsminister (09.11.2017 06:41)

Lieber Herr Dr. Jacobi, ich verstehe diesen Satz nicht:

„Vergegenwärtigen Sie sich die schlimme Verkehrsbelastung der Beckstraße und die Notwendigkeit, den gesamten Verkehr aus und in den Kleinen Odenwald durch die Stadt lenken zu müssen, der problemlos vor der Stadt abgefangen und in den Hohen Odenwald weitergelenkt werden könnte,“

Das heißt, wer in den Kleinen Odenwald will, findet sich am Ende im Hohen Odenwald wieder? Das sind ja tolle Vorschläge.

Da hat Pril recht, wenn er sagt, dass in Eberbach alle durcheinander denken.

Antwort von Frau Kepehtrie (09.11.2017 21:35)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein "Dr. Rainer Jacobi" redet hier von der "Notwendigkeit, den gesamten Verkehr aus und in den Kleinen Odenwald durch die Stadt lenken zu müssen". Welch ein Unsinn ! Es gibt keine solche Notwendigkeit ! Sonst wäre ja die geforderte 2.(Luxus-)Brücke immer leer, wenn es notwendig wäre, denn Verkehr durch die Stadt zu lenken ! Und wieso kann man diesen Verkehr in den Kleinen Odenwald eigentlich nicht über Pleutersbach lenken, statt immer nur über die Schwanheimer Straße ? Pleutersbach und Allemühl ZUSAMMEN haben viel weniger Bewohner, die durch den Durchgangsverkehr in den Kleinen Odenwald gestört werden könnten, als halb Neckarwimmersbach !
Des Weiteren verstehe ich nicht, was ein Landwirtschaftsminister mit der Straßenführung in Eberbach zu tun hat.
Außerdem sollte generell das Wort "Katastrophe" nicht für eine Baustelle verwendet werden ! In Neckargemünd ist nicht "der Katastrophenfall" eingetreten, sondern während einiger Monate wurde die Neckarbrücke instandgesetzt, die vorher Dutzende von Jahren immer offen war., und die nächsten 30-50 Jahre auch wieder ungestört befahrbar sein wird. Ich bin während dieser (kurzen) Zeit eben immer auf der anderen Neckarseite nach HD gefahren, oder halt mit der S-Bahn. Ist dies einem Dr. Jacobi nicht zuzumuten ? Eine wirkliche Katastrophe hat dieser Dr. wohl noch nicht erlebt.

Dem Fass den Boden aus schlägt der Leserbrief dann allerdings, weil der Brief zwar an den Bürgermeister gerichtet ist, aber unmittelbar bei diesem (Bürgermeister) offenbar gar keine Reaktion hervorrufen soll, sondern eher als Vehikel gedacht ist, um die anderen Bürger Eberbachs zu einer Reaktion zu bewegen, "die [den Bürgermeister] die Richtigkeit meiner (= Dr Jacobis) Überlegung erkennen lässt".
Ja was glaubt dieser Dr. Jacobi denn, wer er ist ? Der König von Eberbach, oder der Mitregent der Stadt ? Die Formulierung "unserer (also des Briefschreibers und des Briefempfängers) Bürger" lässt das nicht fernliegend erscheinen. Jedenfalls glaubt Dr. Jacobi offenbar, dass nur weil er die verstaubte Idee einer 2.Luxus-Brücke aus der Mottenkiste zieht, halb Eberbach sich erhebt und dem Bürgermeister den Marsch bläst, damit dieser die Brücke bauen lässt.

Antwort von Gummibär (10.11.2017 08:34)

GELITA, aufgepasst!

Euer Verwaltungsgebäude wird vielleicht eine schöne Brücke vor die Fenster bekommen. Wenn denn die abstrusen Vorschläge einiger Vorausdenker realisiert werden sollten.

Aber da hoffe ich auf Eure Macht als großer Eberbacher Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler.

Bitte helft unserem Stadt- und Landschaftsbild!

Zwischen Koblenz und Worms gibt es auf 150 Kilometer gerade mal drei Autobrücken, und Eberbach braucht auf zwei Kilometer zwei. Man fasst sich an den Kopf.

An alle, die sich für eine zweite Brücke einsetzen: Euer Name wird bestimmt nicht dranstehen.

Antwort von Bagger (10.11.2017 08:45)

Oh,jaaa!

Bitte einen Tunnel vor der Stadt. Und ein Parkhaus bei der Bahn. Und bitte auch noch Tempo 30 in allen Straßen. Und bitte noch ein Reifschneidermuseum.

Das lenkt alles schön vom eigentlichen Thema ab, nämlich dem Vorschlag des BM, eine Gartenschau mit Fußgängersteg zu planen.

Antwort von B. Bauer (11.11.2017 22:47)

Sehr geehrter Herr Dr. Jacobi,

Ihre (in Ihrem Jargon: „unsere“) Bürger wollen Ihre Brücke nicht.

Wir wollen uns unsere! Landschaft nicht kaputt machen lassen. Das sagen Ihnen „Ihre“ Bürger.

Antwort von Christian Jacobi (13.11.2017 15:06)

@ Schildbürger: Ein verantwortungsvoller Bürgermeister sieht die akuten Probleme und verwendet mit Zustimmung des Stadtrates die dafür notwendigen Gelder, um aktuelle Probleme zu bewältigen. Der verantwortungsvolle Bürgermeister hört dann aber mit seiner Arbeit nicht auf, sondern macht sich Gedanken über die Zukunft. Wenn er das unterlassen würde, würde er wesentliche Arbeit versäumen. Kurzfristige Reaktionen auf Probleme sind notwendig, langfristiges Denken und Planen aber auch.

Der Hinweis auf Investitionen in Schulen etc. ist zwar in der Sache richtig, geht deshalb aber am vorliegenden Thema vorbei.

Natürlich sollen sich die Verantwortlichen Gedanken darüber machen, wie man Eberbach voranbringt. Dem kommt unser Bürgermeister nach, was gut und richtig ist. Nun steht die Frage im Raum, ob ein Steg eine sinnvolle Maßnahme wäre.

Ich glaube es nicht. Wenn ich mir die Anzahl der Fußgänger und Fahrradfahrer, die unsere Brücke nutzen, vergegenwärtigen, ist aus meiner Sicht klar, dass wir einen Steg nicht brauchen.

Auch wenn ich kein Verkehrsexperte bin, erlaube ich mir trotzdem 2 Prognosen:

1. Die Mobilität wird nicht abnehmen und die gefühlte Überlastung der Straßen wird nicht weniger werden.
2. Auch unsere Brücke wird irgendwann saniert werden müssen.

Ein Steg berücksichtigt nicht die tatsächlichen Bedürfnisse und zukünftigen Probleme und ist deshalb zu teuer. Eine zweite neckarabwärts angesiedelte Brücke mag nicht jedem gefallen, wird ihn aber vielleicht freuen, wenn er den Umweg über Zwingenberg oder Neckargemünd nicht nehmen muss, weil unsere Brücke saniert werden muss.
Ein Steg wird im Zweifelsfalle im Wesentlichen aus unserer knappen Stadtkasse bezahlt werden müssen, während die Brücke zwangsläufig auch vom Kreis und Land Baden-Württemberg mitfinanziert werden müsste.
Sollte bei Abwägung der Argumente für und gegen einen Steg oder eine Brücke eine Parität eintreten, könnte man vielleicht vermittelnd die in Zwingenberg realisierte Lösung als Kompromiss prüfen: Ein Steg für Fahrradfahrer und Fußgänger, der gleichzeitig auch eine Fahrspur hat, um mit einer Ampel den Verkehr zu regeln. Dann hätten wir eine Entlastung der alten Brücke, kurze Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer in die Au, eine Entlastung der B37 und Altstadt und eine Überganslösung, wenn die Sanierung unserer Brücke ansteht.

Antwort von R. Altig (13.11.2017 18:12)

Ich frage mich, für wen vor allem ein Fußgänger- und Radfahrersteg sein soll.

Welche Fußgänger sollen wann den Steg nutzen?

Wer aus der Steige kommt, geht nicht zu Fuß an den Neckar und überqert ihn dann.
Wer in der Steige ein Auto hat, fährt nicht an die Umgehungsstraße B37, parkt dann und überquert den Neckar zu Fuß. Er fährt gleich auf einen Parkplatz in der Au.

Glaubt jemand, die Wimmersbächer gehen zu Fuß über den Steg in die Stadt?

Welche Vorteile soll der Steg für Radfahrer haben, die neckaraufwärts oder -abwärts den Neckartalradweg nutzen?
Sie fahren ohnehin auf der linken Neckarseite, ohne den Neckar queren zu müsssen. Wer aus Richtung Rockenau kommt und in die Stadt will, fährt schon bei der Brücke über und nicht erst runter zum Steg.
Wenn Radfahrer flussaufwärts auf der rechten Neckarseite weiterfahren wollen, können sie den Fluß bequem über die jetzige Brücke nehmen.

Alles zu teuer. Wir brauchen funktionierende Schulhäuser und keine unnötigen Brücken in unserer schönen Gegend.

Wenn es zu viel Lärm in Wimmersbach gibt, kann man den Verkehr stadtteilaufwärts außer für Anlieger sperren und den Verkehr über Pleutersbach leiten. Viel Spaß!!


Antwort von Bächer (14.11.2017 07:12)

@ Christian Jakobi

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Er zeigt wieder genau auf, wie verquert man in Eberbach diskutiert. Es geht nicht um eine zweite Autobrücke, sondern um einen Steg für Radfahrer und Fußgänger.

Ich bin gegen beides. Weil wir weder die eine noch den anderen brauchen.

Das Argument der Sanierung der jetzigen Brücke im Vergleich zur Neckargemünder Friedensbrücke zieht nicht. Der Asphalt der Eberbacher Brücke wurde in der Vergangenheit schon mehrfach erneuert, ohne dass es Probleme gab. Oder können Sie sich erinnern, dass dies eine „Katastrophe“ war?

Mich tröstet eines: Eberbach wird keine Gartenschau zugesprochen bekommen, weil bestimmt keine überzeugenden Konzepte vorgelegt werden können. Dann hat sich das Thema zweite Brücke auch erledigt.


Antwort von super (14.11.2017 14:01)

Sehr geehrte Frau Kepehtrie,
vielen Dank für Ihren Beitrag, er trifft den Nagel in den Kopf!

Damit würde ich das Thema beenden.

Antwort von Freischwimmer (16.11.2017 10:00)

Grotesk!!

Es soll einen Steg geben, der vom Stadtpark direkt zum Hallenbad führt.

Ist der Steg gebaut, muss das Hallenbad geschlossen werden, weil kein Geld mehr da ist.

Antwort von Nein zur Brücke (17.11.2017 07:42)

@ super:
ich finde, man kann das Thema noch nicht beenden.
Ich frage mich nach allen Ausführungen immer noch:
"wo sollen denn die ganzen Fußgänger und Radfahrer hin fahren/laufen, wenn das Hallenbad/ Schwimmbad geschlossen werden muß?"
Hierfür gibt es noch keinen konkreten Plan. Oder sollen sich dann alle auf den neuen Kunstrasen des Sportplatzes legen und die Aussicht auf Eberbachs neue Brücke genießen?

Antwort von Backfisch (17.11.2017 18:45)

@ Christian Jacobi:
Diesen Satz verstehe ich nicht:
"Der Hinweis auf Investitionen in Schulen etc. ist zwar in der Sache richtig, geht deshalb aber am vorliegenden Thema vorbei."
Der Satz besagt, dass der Hinweis auf Investitionen in Schulen deshalb am Thema vorbeigeht, weil er in der Sache richtig ist.
Was bitte wollen Sie uns damit sagen ?

@ The Jacobi Family:
Wenn jetzt 1 km neben jeder Brücke in Deutschland noch eine 2. Brücke gebaut werden soll, nur weil ca. alle 30-50 Jahre eventuell die 1. Brücke mal für ein Vierteljahr repariert wird, dann können wir uns tatsächlicht umbenennen in Schildbürgistan.

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