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Betreff: Zukunftsplanung in Eberbach
Autor: Nein zur Brücke (26.10.2017 21:02)

BM Reichert denkt über eine Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Neckar nach....

Hierzu möchte ich einige Fragen stellen:

"Und was wird aus dem Hallenbad?"

Gibt es hier einen konkreten Plan, oder plant man die Zukunft ohne ein Hallenbad?

Gibt es in Eberbach keine wichtigeren Langfristprojekte, als eine weitere Brücke?

Wäre es nicht sinnvoller mit weniger hohen Ausgaben den "Frischling" aus der Versenkung zu holen?

So könnten Radfahrer und Fußgänger bequem in die Au fahren. Des Weiteren würde durch diesen Schritt eine nette alte Tradition wieder belebt und man könnte das übrige Geld in wichtigere Projekte stecken.

Hier einige Beispiele: aufwerten der öffentlichen Plätze und Anlagen v.A. Bahnhofsplatz (es gibt so schöne alte Bilder von Eberbachs Plätzen), wieder Herstellung der einst so schönen Brunnen, Erschließung neuer Attraktionen für Touristen z.B. das Öffnen von Eberbachs alten Kellergewölben......Sanierung des Jungendtreffs/ Ausbau des Angebots für Kinder und Jugendliche etc., etc., etc.

Eberbach hat im Laufe der letzten Jahre viele schöne Plätze, Brunnen und Traditionen eingebüßt und somit deutlich an Attraktivität verloren. Dies lässt sich sicher nicht durch "belebende" Fahnen, Stahleber und eine neue Brücke wegzaubern......


 
Antwort von Johnny aus Pomuk (26.10.2017 23:01)

Ich finde schon, dass man über eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer nachdenken sollte. Nicht umsonst taucht der Plan seit Jahrzehnten immer wieder auf. Ich bin ziemlich sicher, dass die beiden Eberbacher Gebiete auf den gegenüberliegenden Flussufern sich dadurch viel näher kämen als über die bisherige Neckarbrücke, die zu weit weg von der Innenstadt ist und auf Fußgänger/Radler alles andere als einladend wirkt.
So wie ich das verstehe, gibt es aber überhaupt noch keinen konkreten Plan, sondern es ist erst einmal nur ein Vorschlag des Bürgermeisters, der vom Gemeinderat noch beschlossen werden müsste.
Ich finde auch, dass wegen dieser Brücke die Bäder in der Au nicht eingeschränkt werden dürfen. Im Gegenteil: Sie müssten erhalten werden und würden davon profitieren, weil sie viel einfacher zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar wären.
Auch wenn eine Fährverbindung nicht dasselbe ist wie eine immer passierbare Brücke (z.B. auch bei Hochwasser), bin ich wie "Nein zur Brücke" der Meinung, dass der Frischling niemals hätte aufgegeben werden dürfen, jedenfalls nicht bis zum Bau einer Brücke.

Antwort von Brombär (27.10.2017 13:09)

Wie wäre es denn mal mit Eigeninitiative? In Brombach hat vergangenes Jahr die Jugend einen Brunnen saniert. Mach doch in Eberbach doch auch mal so eine Aktion wenn du weist wie schön es früher war, dann kannst du es ja am besten umsetzen.

Antwort von Buerger (27.10.2017 18:59)

Offene Frage: Wenn doch aber bitte gleich die vollwertige Variante, zur B45 auch für PKW/LKW?

Die Fussgänger-Variante ist doch wirklich nur eine halbe Sache, oder? Außerdem wird unsere heutige Brücke eh sanierungsbedürftig... braucht man nur nach Zielhausen oder Neckargemünd zu sehen, was dann passiert.

Antwort von Seher (28.10.2017 10:25)

Weiter so mit dem Geld rauswerfen. Wieviel km bis zur Neckarbrücke, ach ja, es sind ja nur ein paar Hundert Meter und ach ja unsere Gesellschaft ist gesundheitlich angeschlagen und ach ja man fährt seine Kids bis zum Eingang Kindergarten / Schule und ach ja man hat keine Fußgängerzone damit auch hier bis vor die Ladentür gefahren werden kann und ach ja man hat keine Firmen Angebote für Eberbach und somit keine Zukunft für Eberbach Bürger auf neue Arbeitsplätze und ach ja wir haben doch alle ein Pkw und darum können wir über die vorhandene Neckarbrücke fahren und das Neckarsteg Geld für Kindergarten und Schule ausgeben, Ups

Antwort von dichter Denker (28.10.2017 22:04)

Wie lange denkt man jetzt schon über eine zweite Fußgängerbrücke in die Au nach, ein halbes Jahrhundert? Na dann auf die nächsten 50 Jahre Nachdenken.

Antwort von Niko (31.10.2017 21:07)

Manchen Eberbachern kann man es mit wirklich gar nichts recht machen. Da wird immer nur gemotzt und alles schlecht geredet.
Ich finde die Idee einer 2 Brücke richtig gut. Touristen können dann leichter von der Innenstadt ans Schwimmbad oder den Campingplatz gelangen, an den Radweg oder Sportplatz. Genauso wie wir Eberbacher. Nicht jeder besitz ein Fahrzeug und kann dann mal schnell über die Neckarbrücke bis zum Sportplatz fahren, wenn man laufen muss ist der Weg über die Eberbacher Brücke bis in die Au richtig weit und es vergeht einem schon beim Gedanken soweit laufen zu müssen die Lust am Besuch vom Schwimmbad , Palestra,Sportplatz ect.... Ich sage : Herzlich Willkommen Brücke Nr.2

Antwort von undichter Denker (01.11.2017 11:40)

Hallo dichter Denker,
seit wann und wo gibt es in Eberbach eine erste Fußgängerbrücke zu der jetzt deine zweite kommen soll ?

Antwort von Juche (02.11.2017 17:32)

Wäre das nicht mal ein gutes Projekt für unsere Freunde von den Royal Engineers?? kann ja in mehreren Etappen fertiggetellt werden.

Antwort von Jazzband (02.11.2017 22:13)

Hallo (....) wie soll das laufen im zwei Etappen ?
In Jahr 1 wird die halbe Holzbrücke erbaut, und ein Jahr später dann die 2. Hälfte ? Außerdem sollte man hier eher an Beton + Stahl denken - eher also nix für Soldaten sondern besser eine reelle Baufirma nehmen. Außerdem is eh bald Brexit, dann nix mehr Royals in Deutschland ohne Zollpflicht !

Antwort von Dr. Rainer Jacobi (07.11.2017 13:10)

Straßenbrücke oder Steg?


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Reichert,

Ihre kürzlich veröffentlichte Betrachtung der Zukunft Eberbachs und insbesondere Bild und Thema „zweite Neckarquerung“ sind Anlass dieser Zeilen an Sie:

Vor nahezu 30 Jahren war der Fußgängersteg (mit Notfalleigenschaften) ein recht streitiges Thema zwischen dem damaligen Stadtrat und Altbürgermeister Schlesinger. Als damaliger Fraktionsvorsitzender der CDU habe ich mich aus tiefster Überzeugung gegen den angedachten Steg am Ort des einstigen Fährüberganges ausgesprochen, da mir der reizvolle Teil des Neckars zwischen der Altstadt und der Neckarwimmersbacher Seite (bzw. Au) zu wertvoll erschien, um ihn durch einen Steg zu zerstören. Für meine Überzeugung habe ich damals eine Mehrheit gefunden, allerdings habe ich diese Überzeugung mit dem für mich wichtigen Ziel verbunden, für Eberbach an der Westgrenze der Stadt eine richtige Straßenbrücke zu schaffen, die nach meiner fortbestehenden Überzeugung nach wie vor wichtiger wäre als ein Fußgängerüberweg in der Stadtmitte. Bedenken Sie nur einmal, welche Katastrophe eintreten würde, wenn auf der jetzigen Neckarbrücke etwas geschähe, was vergleichbar wäre mit der taufrischen Erfahrung aus der Sperrung der Friedensbrücke in Neckargemünd. In diesem Fall wäre eine zweite „richtige“ Brücke irgendwo zwischen der Zentralstadt und Pleutersbach die rettende Einrichtung und in diesem Bereich auch räumlich machbar. Aber es muss ja gar nicht der Katastrophenfall sein, der diese Alternative so wichtig erscheinen lässt. Vergegenwärtigen Sie sich die schlimme Verkehrsbelastung der Beckstraße und die Notwendigkeit, den gesamten Verkehr aus und in den Kleinen Odenwald durch die Stadt lenken zu müssen, der problemlos vor der Stadt abgefangen und in den Hohen Odenwald weitergelenkt werden könnte.


Hier müssen m. E. die entscheidenden Überlegungen ansetzen, was mir vor „Jahr und Tag“ der damalige Landwirtschaftsminister Weiser bestätigte mit der Empfehlung, die Stadt müsse als Voraussetzung einen ent-sprechenden Antrag zum Verkehrswegeplan stellen. Leider konnten sich hierzu die Altbürgermeister Schlesinger und Martin nicht entschließen, nun sind 30 Jahre verstrichen und der Verkehr wird immer gewaltiger.

Mein Rat als ein am Stadtgeschehen interessierter, mittlerweile aber gealterter Zeitgenosse ist: Schaffen Sie die erforderlichen Voraussetzungen für diesen Antrag, die Finanzierungsmöglichkeiten aus Bundes- und Landesmitteln werden sich gegenüber unserer heutigen Situation kaum noch verbessern.

Ich erlaube mir, diese Zeilen an Sie als Leserbrief zu veröffentlichen, vielleicht bewirkt dieser Brief eine Reaktion unserer Bürger, die Sie die Richtigkeit meiner Überlegungen erkennen lässt.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr


Dr. Rainer Jacobi

Antwort von Schildbürger (07.11.2017 19:56)

Wenn jetzt in Deutschland jedes Kaff mit knapp über 10.000 Eiwohnern (bei fallender Tendenz!) 2 Brücken in weniger als 1 Kilometer Entfernung haben muss, so können wir sonst eigentlich nötige Investitionen, z.B. in Netzausbau, Sanierung von Schulen oder (bestehenden !) Brücken, gleich vergessen !

Fazit:
Das mit der 2. Straßenbrücke ist eine (....)

Übrigens:
Das Neckartal in Eberbach wird zerstört von der B37, die die Stadt vom Fluss abschneidet und trennt ! Und wer hat eigentlich festgelegt, dass zB. eine Fahrradbrücke in Höhe Hallenbad angeblich das ach so reizvolle Neckartal zerstört, aber eine um einiges breitere, mit stinkigem Autoverkehr überzogene, 2. Straßenbrücke nicht. Ist das Neckartal etwa 300 Meter weiter Richtung Heidelberg nicht mehr "reizvoll" ?
Wenn man schon überzähliges Geld verpulvern will, mit dem man in Afrika tausende Leute aus der Armut holen könnte, dann braucht Eberbach keine 2. Brücke, egal ob Fahrrad- oder Straßenbrücke, sondern eine Verlegung der Bundesstraße entlang des Neckars in einen Tunnel unter die Erde !
DIE EBERBACHER ALTSTADT BRAUCHT WIEDER EINE DIREKTE ANBINDUNG AN DEN REIZVOLLEN NECKAR. HOLT DIE STADT ZURÜCK AN DEN FLUß ! UNTERTUNNELT DIE B 37 ENTLANG DES NECKARS IM STADTGEBIET VON EBERBACH !

Antwort von A. Pril (08.11.2017 08:58)

Das ist jetzt wieder typisch Eberbach...

Der Bürgermeister kommt mit einem Vorschlag für einen Radfahrer- und Fußgängersteg. Und jemand anderes setzt seinen eigenen Vorschlag dagegen. Der hat im Grunde aber nichts mit dem ersten Vorschlag zu tun.

Am Ende diskutieren wir über eine Autofahrer-Brücke, die die Landschaft erst recht verschandelt, jetzt aber in oder bei Pleutersbach.

Oder wir diskutieren über ein Gewerbegebiet in der Laudenbach. .

Da wir gerade bei der Möglichkeit sind, auch mit Rettungswagen über den Steg zu fahren: Die Feuerwehr braucht vielleicht einen kleinen Vorausgerätewagen.

Oder im Freibad könnte man ein 5-Meter-Brett brauchen. Hat auch nix mit dem ersten Vorschlag zu tun? Eben...

So geht das in Eberbach - und alle machen mit. Wo ist denn da ein Gedanken-Konzept?

Die Diskussion geht jetzt um einen Steg zur Au und nichts anderes!

Antwort von Verkehrsminister (09.11.2017 06:41)

Lieber Herr Dr. Jacobi, ich verstehe diesen Satz nicht:

„Vergegenwärtigen Sie sich die schlimme Verkehrsbelastung der Beckstraße und die Notwendigkeit, den gesamten Verkehr aus und in den Kleinen Odenwald durch die Stadt lenken zu müssen, der problemlos vor der Stadt abgefangen und in den Hohen Odenwald weitergelenkt werden könnte,“

Das heißt, wer in den Kleinen Odenwald will, findet sich am Ende im Hohen Odenwald wieder? Das sind ja tolle Vorschläge.

Da hat Pril recht, wenn er sagt, dass in Eberbach alle durcheinander denken.

Antwort von Frau Kepehtrie (09.11.2017 21:35)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein "Dr. Rainer Jacobi" redet hier von der "Notwendigkeit, den gesamten Verkehr aus und in den Kleinen Odenwald durch die Stadt lenken zu müssen". Welch ein Unsinn ! Es gibt keine solche Notwendigkeit ! Sonst wäre ja die geforderte 2.(Luxus-)Brücke immer leer, wenn es notwendig wäre, denn Verkehr durch die Stadt zu lenken ! Und wieso kann man diesen Verkehr in den Kleinen Odenwald eigentlich nicht über Pleutersbach lenken, statt immer nur über die Schwanheimer Straße ? Pleutersbach und Allemühl ZUSAMMEN haben viel weniger Bewohner, die durch den Durchgangsverkehr in den Kleinen Odenwald gestört werden könnten, als halb Neckarwimmersbach !
Des Weiteren verstehe ich nicht, was ein Landwirtschaftsminister mit der Straßenführung in Eberbach zu tun hat.
Außerdem sollte generell das Wort "Katastrophe" nicht für eine Baustelle verwendet werden ! In Neckargemünd ist nicht "der Katastrophenfall" eingetreten, sondern während einiger Monate wurde die Neckarbrücke instandgesetzt, die vorher Dutzende von Jahren immer offen war., und die nächsten 30-50 Jahre auch wieder ungestört befahrbar sein wird. Ich bin während dieser (kurzen) Zeit eben immer auf der anderen Neckarseite nach HD gefahren, oder halt mit der S-Bahn. Ist dies einem Dr. Jacobi nicht zuzumuten ? Eine wirkliche Katastrophe hat dieser Dr. wohl noch nicht erlebt.

Dem Fass den Boden aus schlägt der Leserbrief dann allerdings, weil der Brief zwar an den Bürgermeister gerichtet ist, aber unmittelbar bei diesem (Bürgermeister) offenbar gar keine Reaktion hervorrufen soll, sondern eher als Vehikel gedacht ist, um die anderen Bürger Eberbachs zu einer Reaktion zu bewegen, "die [den Bürgermeister] die Richtigkeit meiner (= Dr Jacobis) Überlegung erkennen lässt".
Ja was glaubt dieser Dr. Jacobi denn, wer er ist ? Der König von Eberbach, oder der Mitregent der Stadt ? Die Formulierung "unserer (also des Briefschreibers und des Briefempfängers) Bürger" lässt das nicht fernliegend erscheinen. Jedenfalls glaubt Dr. Jacobi offenbar, dass nur weil er die verstaubte Idee einer 2.Luxus-Brücke aus der Mottenkiste zieht, halb Eberbach sich erhebt und dem Bürgermeister den Marsch bläst, damit dieser die Brücke bauen lässt.

Antwort von Gummibär (10.11.2017 08:34)

GELITA, aufgepasst!

Euer Verwaltungsgebäude wird vielleicht eine schöne Brücke vor die Fenster bekommen. Wenn denn die abstrusen Vorschläge einiger Vorausdenker realisiert werden sollten.

Aber da hoffe ich auf Eure Macht als großer Eberbacher Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler.

Bitte helft unserem Stadt- und Landschaftsbild!

Zwischen Koblenz und Worms gibt es auf 150 Kilometer gerade mal drei Autobrücken, und Eberbach braucht auf zwei Kilometer zwei. Man fasst sich an den Kopf.

An alle, die sich für eine zweite Brücke einsetzen: Euer Name wird bestimmt nicht dranstehen.

Antwort von Bagger (10.11.2017 08:45)

Oh,jaaa!

Bitte einen Tunnel vor der Stadt. Und ein Parkhaus bei der Bahn. Und bitte auch noch Tempo 30 in allen Straßen. Und bitte noch ein Reifschneidermuseum.

Das lenkt alles schön vom eigentlichen Thema ab, nämlich dem Vorschlag des BM, eine Gartenschau mit Fußgängersteg zu planen.

Antwort von B. Bauer (11.11.2017 22:47)

Sehr geehrter Herr Dr. Jacobi,

Ihre (in Ihrem Jargon: „unsere“) Bürger wollen Ihre Brücke nicht.

Wir wollen uns unsere! Landschaft nicht kaputt machen lassen. Das sagen Ihnen „Ihre“ Bürger.

Antwort von Christian Jacobi (13.11.2017 15:06)

@ Schildbürger: Ein verantwortungsvoller Bürgermeister sieht die akuten Probleme und verwendet mit Zustimmung des Stadtrates die dafür notwendigen Gelder, um aktuelle Probleme zu bewältigen. Der verantwortungsvolle Bürgermeister hört dann aber mit seiner Arbeit nicht auf, sondern macht sich Gedanken über die Zukunft. Wenn er das unterlassen würde, würde er wesentliche Arbeit versäumen. Kurzfristige Reaktionen auf Probleme sind notwendig, langfristiges Denken und Planen aber auch.

Der Hinweis auf Investitionen in Schulen etc. ist zwar in der Sache richtig, geht deshalb aber am vorliegenden Thema vorbei.

Natürlich sollen sich die Verantwortlichen Gedanken darüber machen, wie man Eberbach voranbringt. Dem kommt unser Bürgermeister nach, was gut und richtig ist. Nun steht die Frage im Raum, ob ein Steg eine sinnvolle Maßnahme wäre.

Ich glaube es nicht. Wenn ich mir die Anzahl der Fußgänger und Fahrradfahrer, die unsere Brücke nutzen, vergegenwärtigen, ist aus meiner Sicht klar, dass wir einen Steg nicht brauchen.

Auch wenn ich kein Verkehrsexperte bin, erlaube ich mir trotzdem 2 Prognosen:

1. Die Mobilität wird nicht abnehmen und die gefühlte Überlastung der Straßen wird nicht weniger werden.
2. Auch unsere Brücke wird irgendwann saniert werden müssen.

Ein Steg berücksichtigt nicht die tatsächlichen Bedürfnisse und zukünftigen Probleme und ist deshalb zu teuer. Eine zweite neckarabwärts angesiedelte Brücke mag nicht jedem gefallen, wird ihn aber vielleicht freuen, wenn er den Umweg über Zwingenberg oder Neckargemünd nicht nehmen muss, weil unsere Brücke saniert werden muss.
Ein Steg wird im Zweifelsfalle im Wesentlichen aus unserer knappen Stadtkasse bezahlt werden müssen, während die Brücke zwangsläufig auch vom Kreis und Land Baden-Württemberg mitfinanziert werden müsste.
Sollte bei Abwägung der Argumente für und gegen einen Steg oder eine Brücke eine Parität eintreten, könnte man vielleicht vermittelnd die in Zwingenberg realisierte Lösung als Kompromiss prüfen: Ein Steg für Fahrradfahrer und Fußgänger, der gleichzeitig auch eine Fahrspur hat, um mit einer Ampel den Verkehr zu regeln. Dann hätten wir eine Entlastung der alten Brücke, kurze Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer in die Au, eine Entlastung der B37 und Altstadt und eine Überganslösung, wenn die Sanierung unserer Brücke ansteht.

Antwort von R. Altig (13.11.2017 18:12)

Ich frage mich, für wen vor allem ein Fußgänger- und Radfahrersteg sein soll.

Welche Fußgänger sollen wann den Steg nutzen?

Wer aus der Steige kommt, geht nicht zu Fuß an den Neckar und überqert ihn dann.
Wer in der Steige ein Auto hat, fährt nicht an die Umgehungsstraße B37, parkt dann und überquert den Neckar zu Fuß. Er fährt gleich auf einen Parkplatz in der Au.

Glaubt jemand, die Wimmersbächer gehen zu Fuß über den Steg in die Stadt?

Welche Vorteile soll der Steg für Radfahrer haben, die neckaraufwärts oder -abwärts den Neckartalradweg nutzen?
Sie fahren ohnehin auf der linken Neckarseite, ohne den Neckar queren zu müsssen. Wer aus Richtung Rockenau kommt und in die Stadt will, fährt schon bei der Brücke über und nicht erst runter zum Steg.
Wenn Radfahrer flussaufwärts auf der rechten Neckarseite weiterfahren wollen, können sie den Fluß bequem über die jetzige Brücke nehmen.

Alles zu teuer. Wir brauchen funktionierende Schulhäuser und keine unnötigen Brücken in unserer schönen Gegend.

Wenn es zu viel Lärm in Wimmersbach gibt, kann man den Verkehr stadtteilaufwärts außer für Anlieger sperren und den Verkehr über Pleutersbach leiten. Viel Spaß!!


Antwort von Bächer (14.11.2017 07:12)

@ Christian Jakobi

Vielen Dank für Ihren Beitrag. Er zeigt wieder genau auf, wie verquert man in Eberbach diskutiert. Es geht nicht um eine zweite Autobrücke, sondern um einen Steg für Radfahrer und Fußgänger.

Ich bin gegen beides. Weil wir weder die eine noch den anderen brauchen.

Das Argument der Sanierung der jetzigen Brücke im Vergleich zur Neckargemünder Friedensbrücke zieht nicht. Der Asphalt der Eberbacher Brücke wurde in der Vergangenheit schon mehrfach erneuert, ohne dass es Probleme gab. Oder können Sie sich erinnern, dass dies eine „Katastrophe“ war?

Mich tröstet eines: Eberbach wird keine Gartenschau zugesprochen bekommen, weil bestimmt keine überzeugenden Konzepte vorgelegt werden können. Dann hat sich das Thema zweite Brücke auch erledigt.


Antwort von super (14.11.2017 14:01)

Sehr geehrte Frau Kepehtrie,
vielen Dank für Ihren Beitrag, er trifft den Nagel in den Kopf!

Damit würde ich das Thema beenden.

Antwort von Freischwimmer (16.11.2017 10:00)

Grotesk!!

Es soll einen Steg geben, der vom Stadtpark direkt zum Hallenbad führt.

Ist der Steg gebaut, muss das Hallenbad geschlossen werden, weil kein Geld mehr da ist.

Antwort von Nein zur Brücke (17.11.2017 07:42)

@ super:
ich finde, man kann das Thema noch nicht beenden.
Ich frage mich nach allen Ausführungen immer noch:
"wo sollen denn die ganzen Fußgänger und Radfahrer hin fahren/laufen, wenn das Hallenbad/ Schwimmbad geschlossen werden muß?"
Hierfür gibt es noch keinen konkreten Plan. Oder sollen sich dann alle auf den neuen Kunstrasen des Sportplatzes legen und die Aussicht auf Eberbachs neue Brücke genießen?

Antwort von Backfisch (17.11.2017 18:45)

@ Christian Jacobi:
Diesen Satz verstehe ich nicht:
"Der Hinweis auf Investitionen in Schulen etc. ist zwar in der Sache richtig, geht deshalb aber am vorliegenden Thema vorbei."
Der Satz besagt, dass der Hinweis auf Investitionen in Schulen deshalb am Thema vorbeigeht, weil er in der Sache richtig ist.
Was bitte wollen Sie uns damit sagen ?

@ The Jacobi Family:
Wenn jetzt 1 km neben jeder Brücke in Deutschland noch eine 2. Brücke gebaut werden soll, nur weil ca. alle 30-50 Jahre eventuell die 1. Brücke mal für ein Vierteljahr repariert wird, dann können wir uns tatsächlicht umbenennen in Schildbürgistan.

Antwort von Johnny aus Pomuk (25.11.2017 10:42)

Eine zweite Neckarbrücke für Autos auf Höhe der B45 ist ein ganz anderes Thema als die vorgeschlagene Fußgänger/Radfahrerbrücke im Bereich der Innenstadt und sollte in diesem Zusammenhang gar nicht diskutiert werden.

Es liegt nun von Herrn Reichert ein Vorschlag auf dem Tisch, der Eberbach wirklich voran bringen könnte, weil die Flächen in der Au (Festplatz, Sportgebiet, Wimmersbach...) viel besser an die Stadt angebunden wären. In drei Minuten wäre man von der Stadthalle in der Au, und das ganz ohne Auto. Im Zusammenhang mit einer Gartenschau wäre die Brücke wahrscheinlich leichter zu genehmigen und zu finanzieren, aber sie würde auch ohne Gartenschau Sinn machen.

Leider wurde der Vorschlag aber so kurzfristig vorgelegt und in der öffentlichen Diskussion schon so zerredet, dass der Gemeinderat ihn am Donnerstag wohl ablehnen wird. Damit wäre wieder mal eine echte Zukunftschance vertan.

Antwort von G. Artner (25.11.2017 14:43)

Ich habe heute gelesen, welche Hausaufgaben die Stadtverwaltung bis zum 22. Dezember machen muss, um die Bewerbung für eine Gartenschau und einen damit zusammenhängenden Brückenneubau abgeben zu können.

Am Donnerstag müssten die Pläne schon fertig dem Gemeinderat vorgelegt werden, sonst müsste er ja blind über Millionen Euro Ausgaben abstimmen.

Einfach alte Pläne ziehen, geht nicht, denn die wurden ja schon mal abgelehnt.

Wenn überhaupt ein Erfolg möglich sein sollte, müsste die Stadtverwaltung ein vollständiges und überarbeitetes Konzept vorlegen. Wer glaubt denn, dass das klappt?

Ich fürchte - oder besser: hoffe -, das Ganze wird ein grandioser Flop.

Antwort von Bindel-Franz (26.11.2017 00:41)

@Pomukkalle:
So ein (....) !
Der Gemeinderat genehmigDas am Donnerstag. Das ist so zwischen den maßgebenden Personen abgestimmt.

Antwort von Kopfspringer (26.11.2017 15:08)

Hallo Gemeinderäte!

Steg nur, WENN Hallenbad!! Prioritäten setzen!!

Antwort von Sonnenkönig (26.11.2017 19:06)


Damit die Gemeinde Eberbach überhaupt eine Zukunft hat, benötigen wir hier deutlich mehr Industrieansiedlung anstatt teure Wildsausilhouetten aufzustellen, die mögen zwar die Touristen erfreuen, bringen aber keine höhere Gewerbesteuer. Die meisten jungen Leute müssen ja beruflich weggehen, da Eberbach für Sie keine ernsthafte Zukunft bietet.... Die verfehlte Politik der beiden Vorgänger von Herrn BM Reichert und des GM zeigt sich heute mehr denn je. Außerdem ist Schuldenabbau vorrangig.

Antwort von Bindel-Franz (26.11.2017 20:12)

Hallenbad ?

Antwort von dönermann (27.11.2017 00:27)

Hallo warum lässt man keinen dönerladen in das schwimmbadbistro ziehen.
Dann könnten die wimmersbacher genüsslich über die zweite brücke laufen und auf dem heimweg einen döner genießen ! Der besitzer würde die stadt mitbesteuern und das schwimmbad würde attraktiver werden !

Antwort von Buerger (27.11.2017 20:29)

Ich denke, die Stadt sollte erstmal ihre Kernaufgaben erfüllen, bevor man weitere Projekte angeht. In keinem der Vorhaben des Bürgermeisters lässt sich etwas richtungweisendes erkennen, alles „alter Wein im neuen Schlauch“- wenn die Ideen so gut gewesen wären, wären die umgesetzt.

Was ist aus den Punkten des Wahlprogramms geworden, sowohl des Bürgermeisters als auch der Parteien?

Antwort von SevenEleven (28.11.2017 13:09)

Man kann Eberbach nur wünschen, dass die sicher gut gemeinten Vorschläge "Gartenschau" und "Neckarsteg" vom Gemeinderat am Donnerstag NICHT beschlossen und später umgesetzt werden. Es gibt dringlichere und wichtigere Aufgaben in Eberbach. Außerdem wird es Zeit, dass die Serie der Eberbacher Fehlentscheidungen endlich mal abreißt.

Antwort von Pro (28.11.2017 15:10)

Die ewigen Nörgler mal wieder...

Der Antrag auf eine Fußgängerbrücke in die Au im Rahmen der Bewerbung um die Landesgartenschau ist zu begrüßen. Die Motzer verkennen, dass darin durchaus Enwticklungspotenzial für Eberbach liegt und ein solches Projekt erheblich zur Attraktivitätssteigerung der Stadt beitragen könnte.

Antwort von Anna Xymander (28.11.2017 19:10)

Sonnenkönig,
wo um Himmels Willen willst du denn in Eberbach "Industrie" ansiedeln ?
Die einzigen Freiflächen die nach dem Abriss vom BBC.ABB frei wurden, hat Handelshof und Co. erhalten. Bleibt noch Wald abholzen und dann die Berge wie Ohrsberg, Ottohöhe, Itterberg oder Marienhöhe abtragen, damit man Gelände gewinnt ???

Antwort von Sonnenblume (28.11.2017 22:20)

Gartenschau und Brücke - eine sinnvolle Investition?
Eher sinnlos weiterhin Steuergelder in falsche Projekte investiert und Schulden erhöht, falls der Gemeinderat diesem Projekt zustimmen sollte! Siehe Mosbach - Gartenschaugelände verwahrlost und Drogenumschlagsplatz Nummer 1.Das Geld sollte man lieber in zukunftsweisende Projekte stecken und nicht in einmalige Prestigeobjekte mit denen sich ein Bürgermeister in einer "Hau-Ruck-Aktion" profilieren will.

Antwort von Doge (29.11.2017 12:25)

Man soll doch mal erkennen, welchen Aufschwung weitere Überquerungen des Neckars für Eberbach bringen.

Mein Vorschlag:

Ein Steg für Fußgänger und Radfahrer beim Hallenbad
Eine Autobrücke bei Gelita und Pleutersbach
Ein Steg für Fußgänger und Radfahrer zwischen Rockenau und der B 37 an der Teufelskanzel
Ein Fußgängersteg bei Lindach nach Krösselbach

Eberbach würde so zum Venedig am Neckar und würde Tausende Touristen anlocken.

Antwort von SevenEleven (29.11.2017 13:02)

Lieber bin ich Motzer und Nörgler, als naiv und blind.

Antwort von Befürworter (29.11.2017 18:29)

Eberbach benötigt trotz oder vielmehr gerade wegen der schlechten Haushaltslage gezielte strategische Investitionen. Und das sollte die Stadt in Bereichen, auf die sie Einfluss hat, auch tun. Neue Betriebe kann niemand aus dem Boden stampfen, wohingegen Investitionen in infrastrukturelle Erweiterungen zur allgemeinen Attraktivitätssteigerung - nicht nur für Touristen, sondern viel wichtiger für potenzielle Neu-Eberbacher - sinnvoll sind. Nur Sparen um des Sparenwillens wird die Stadt definitiv an die Wand fahren.

Der Gemeinderat sollte sich von den pathologischen Nörglern und Motzern hier im Forum nicht beeiflussen lassen.

Antwort von Chance verpasst (30.11.2017 20:49)

Das war mutlos lieber GM... Allerdings muss Bürgermeister Reichert das schlechte Zeitmanagement angekreidet werden. Warum wurde hier erst auf den letzten Drücker agiert? Dazu wurde von Peter Stumpf zu Recht die fehlende Transparenz und Bürgerbeteiligung bemängelt. Reichert erinnert irgendwie immer stärker an seinen Vorgänger...

Antwort von Johnny aus Pomuk (01.12.2017 07:24)

Das war gestern sicherlich die wichtigste Gemeinderatsentscheidung in der bisherigen Eberbacher Amtszeit Bürgermeister Reicherts. Zum ersten Mal ging es nicht um das Erhalten, Ausbessern und Ergänzen des Vorhandenen und Althergebrachten, sondern um etwas Neues und Zukunftsweisendes, das in ein paar Jahrzehnten als Markstein in der Stadtgeschichte hätte gelten können.

Der Fehler für die missglückte Weichenstellung liegt aber nicht beim Gemeinderat, sondern bei Reichert selbst: So gut seine Ideen für Eberbach auch waren, sie kamen zu spät. Einen Gemeinderat, der seit 5 Jahren an schrittchenweises Vor-sich-hin-Verwalten gewöhnt ist, bewegt man nicht innerhalb eines Monats zu einem kraftvollen Sprung in Richtung Zukunft - schon gar nicht auf der Grundlage von 15 Jahre alten Schubladenplänen, über die bis gestern nicht einmal in der Öffentlichkeit diskutiert wurde.
Hätte beim Bürgermeister der Geistesblitz für Gartenschau und Brücke im Zusammenhang mit 800 Jahre Eberbach nicht erst diesen Herbst, sondern bereits letzten Winter eingeschlagen, hätte man die Entscheidung bis zur Bewerbungsfrist sauber vorbereiten, Kosten/Nutzen besser einschätzen, die Vor- und Nachteile abwägen und vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger mit ins Boot (oder besser: mit auf den Steg) nehmen können.

Große Würfe für die Stadtentwicklung brauchen Zeit - vor allem in Eberbach. Vielleicht wurde gestern eine Chance auf ein Mega-Event beim Stadtjubiläum vertan. Vielleicht hätte Eberbach aber auch sowieso keinen Zuschlag für eine Gartenschau bekommen (wie schon 2002). Aber allein den Willen zu zeigen, dass man auf die Stadt aufmerksam machen und weiter oben mitspielen will, hätte Eberbach schon vorangebracht.

Die Gartenschau ist heute Schnee von gestern. Aber ich wünsche mir, dass wenigstens über die Fuß- und Radwegbrücke noch einmal nachgedacht wird. Ich würde darauf nämlich in ein paar Jahren sehr gerne ein Selfie fürs weltweite Netz machen - mit Neckar, Neckaranlage, Stadthalle und Pulverturm im Hintergrund.

Antwort von Lappen (02.12.2017 17:06)


Die Ablehnung des Neckarstegs ist ein Skandal und ein Armutszeugnis. Wenn Zwingenberg sowas hinbekommt so müsste das hier auch gehen evtl auch eine Nummer kleiner ohne Autos. So wird Eberbach dem Hinterwäldlertum in der Lücke zwischen den Magneten HD + MOS nicht entkommen und immer weiter absinken. 
DIE STADT BRAUCHT INNOVATIONEN FÜR TOURISTEN SONST IST BALD ZAPPENDUSTER. Und der Steg wäre eben ein Hingucker, siehe Zwingenberg

Antwort von RR (03.12.2017 09:30)

Wir brauchen nicht nur Innovationen für Touristen..
Es muss auch etwas für uns Bürger getan werden und nicht immer nur die Touristen. Lebensqualität nennt man so etwas.
Eine Fussgängerbrücke sollte unbedingt errichtet werden. Diese wird auch sicherlich genutzt, Allein die Anbindung an die Sportstätten in der Au wäre schon lohnenswert.
Da kommen sicher wieder Nörgler mit dem Argument "die fahren alle mit dem Auto". Dabei werden die Jugendlichen, Schulklassen und auch einige Erwachsene vergessen, die gerne von der Stadt zum Freibad, Fitness-Studio etc.. laufen werden.

Antwort von Markgraf (03.12.2017 09:44)

Was soll der Vergleich mit Zwingenberg?
Natürlich bekäme Eberbach auch einen Steg hin.
In Zwingenberg ist es die einzige Neckarquerung.
Die Eberbacher wollen aber nicht ihre Landschaft verschandelt haben.
In Zwingenberg führt die Brücke zu einem Wohngebiet.
In Eberbach hätte ein Steg zu früher oder später verwelkten Gartenschaupflanzen geführt.

Antwort von Sonnenblume (03.12.2017 10:52)

Lachhaft - eine Brücke als Touristenattraktion???
Hier ist Eberbach und nicht Prag! Und über der Brücke ist nichts attraktiv, was Touristen auf diese Neckarseite ziehen würde! Wer den Campingplatz ansteuert, der fährt über die Autobrücke und auch Tennisplatz, Schwimmbad und Fitnessstudio wird überwiegend von Einheimischen frequentiert.
Um Touristen anzulocken müsste eher der Stadtkern attraktivergessen werden mit " guten " Restaurants, einer großen Fußgängerzone und vielen Geschäften mit einheitlichen Öffnungszeiten etc.
Der Gemeinderat hat richtig entschieden! Eberbach ist verschuldet und es gibt wichtigere Dinge, in die Geld fließen sollte!

Antwort von Bürger (04.12.2017 15:55)

@Sonnenblume
Ja, aber die Millionen, die bereits jetzt bei der Renovierung von z.B. Schule und Hallenbad fehlen, wird es auch in 10 und auch nicht in 20 Jahren geben. Mit der Landesgartenschau und der Fußgängerbrücke hätte es eine Chance auf geförderte Infrastrukturprojekte für Eberbach gegeben. Eine strikte Sparkurs-Politik wird bedeuten, dass es in Eberbach in den nächsten Jahrzehnten keine nennenswerten Investitionen geben wird und das wird die Stadt vollends ins Hintertreffen befördern und abhängen.
Es wäre bei den Investitionen übrigens nicht vorrangig um Touristen gegangen, sondern darum Eberbachs Attaktivität als Lebensort für die hier bereits wohnende Bevölkerung und noch wichtiger für potentielle Neueberbacher zu sichern. Das wäre die entscheidende Aufgabe, um die Zukunftssicherheit für Eberbach zu gewähren.

Antwort von Jens Thomson (05.12.2017 09:23)

@ Bürger
1.) Bei den aus Zeitmangel schnell und grob geschätzten Kosten für Gartenschau und "Steg" von 10.000.000 Euro sind die erhofften Förderungen bereits abgezogen / berücksichtigt. Es geht also nicht um ein Schnäppchen für Eberbach.

2.) Förderungen gibt es für fast alle Projekte, die Eberbach in den nächsten 8 Jahren plant bzw. planen muss.

3.) Der dringend notwendige Neubau des Hallenbads wird ebensosehr gefördert, wie eine Gartenschau. Allerdings hält ein Hallenbad nicht nur einen Sommer lang, sondern 50 Jahre und könnte - bei Einbau eines Kleinkinderbeckens - attraktiver sein und von vielen Familien, Kindern, Jugendlichen, Schulen, Senioren, Vereinen - und auch von Touristen genutzt - werden.

Da hätte Eberbach wirklich was davon. Und das für einen wesentlich geringeren Betrag.

Antwort von Niko (05.12.2017 15:42)

Ich habe den Eindruck ,dass es stets die gleichen Nörgler sind die hier Kommentare abgeben . Mein Gott,seit doch mal offen für Neuerungen und Veränderungen oder bringt selbst gute Vorschläge als immer nur alles mies zu reden. Klar ,Ihr Autofahrer könnt über die Neckarbrücke in die Au fahren und das auch Sonntags . Leute die kein Auto besitzen müssen ständig diesen Umweg laufen um ans Schwimmbad ,den Sportplatz ect... zu gelangen.Es gibt auch Menschen die im Rollstuhl sitzen , diese wären dann auch schneller in der Au.Sonntags fahren btw auch keine Busse. Auch Urlauber in Eberbach besitzen oft kein Auto. Ich hätte eine Fussgängerbrücke als gut befunden.

Antwort von R. Adikal (05.12.2017 16:59)

Liebe Eberbacher Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,

danke für eure Entscheidung gegen das unsinnige Projekt Gartenschau und Steg. Hier ging es euch ums Geld.

Jetzt zeigt bitte auch noch Mut und stimmt gegen den genauso unsinnigen Windpark auf dem Hebert. Hier geht es nicht um Geld, sondern um die Natur. Und das ist noch wichtiger,

Antwort von Jens Thomson (06.12.2017 09:23)

@Niko
Ich bin immer dafür, unbedingt was für Rollstuhlfahrer zu tun. Wie allerdings Rollstuhlfahrer die mehr als 30 Treppenstufen zum (nicht gebauten) Steg über den Neckar hoch kommen sollen ist mir nicht klar.
Und wenn zusätzlich 2 Aufzüge eingebaut werden müssten (wie am Bahnhof), wäre dies wohl wesentlich teurer, als bisher veranschlagt.

@Radikal
Ein schlechter Vergleich - wenn's Ihnen ums Geld geht:
Sinnvoll geplante (nicht so, wie jetzt diskutiert) und positionierte Windräder könnten seit 5 Jahren stehen und hätten bereits ca. 1.000.000 Euro für die vielen in Eberbach vorgeschlagenen und sehr wichtigen Projekte gebracht.

Antwort von Oh (06.12.2017 10:13)

Zum Glück planen Sie u.a.keinen Steg. Es gibt Übergänge über Flüsse - ohne Treppen, heißt: keine Stufen, keine Leiter. Barrierefrei auf der einen Seite hoch und der anderen Seite runter. Nur zur Info.

Antwort von SevenEleven (06.12.2017 13:09)

@ Jens T - was für eine Milchmädchen-Rechnung. Wie gut die AGL in Bezug auf Energieprojekte rechnen kann, hat sich ja gerade beim Verkauf des BHKW gezeigt. In drei Jahren alleine für die Technik EUR 130.000,-- in den Sand gesetzt. Von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Da will man aber heute nichts mehr davon wissen.

Antwort von Odenwälder (06.12.2017 14:42)

Eine einfache und kostengünstige Lösung für eine Rad-u.Fußgängerbrücke sehe ich ebenfalls nicht.
Ich stelle mir schon die bauliche Umsetzung aufgrund der örtlichen Gegebenheit und den damit verbunden Widerständen sehr schwierig vor. Wenn der Zugang barrierefrei sein soll, wo soll denn die Anbindung auf der Stadtseite erfolgen ? Die Brückendurchfahrtshöhe über der Bundesstraße muss mindestens 4,50 m betragen. Dementsprechend hoch müsste der Zugang auf beiden Seiten sein, alternativ mit einem sanften Anstieg angebunden.
Das fände ich extrem spannend, wie die Reaktion der Eberbacher Bürger bei einer solchen Umsetzung wäre. ;-)

@Oh, da hat Herr Thomson vielleicht weitergedacht als Sie.

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