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Von Ampfer bis Zebraspringspinne - Flora und Fauna der Altstadt erkundet


(Foto:Richter)

(hr) (ako) Zum dritten Mal beteiligte sich die Naturschutzbund-Gruppe Eberbach (NABU) am "GEO-Tag der Artenvielfalt". Nach Breitenstein und Katzenbuckel in den vergangenen beiden Jahren, war diesmal die Eberbacher Innenstadt das Ziel der Naturinteressierten.
NABU Aktive - Kinder und Erwachsene - sowie Gäste machten es sich am Samstag, 8.Juni, wieder zur Aufgabe, so viele Pflanzen- und Tierarten wie möglich zu bestimmen. Wichtiger war dabei jedoch, viel über das Leben dieser oft unscheinbaren Stadtbewohner zu erfahren.
Der Ephrata-Hof am Pulverturm war Start und Ziel der Erkundungstouren. Und erkundet werden konnte einiges: zum Beispiel das aus Pflasterfugen sprießende Zottige Knopfkraut, welches vor etwa 50 Jahren den Weg von Peru zu uns gefunden hat. Oder der Beifuß, der Millionen von Samen bildet und verbreitet, die dann wiederum bis zu 1.000 Jahre überdauern können, bis sie Gelegenheit finden zu keimen. Geheimnisvoll die Mauervegetation mit Glaskraut, Mauerraute oder Mauer-Zimbelkraut. Wunderschön anzuschauen auch der gelb blühende Lerchensporn an der Fassade des Rosenturms. Alles Pflanzen, die hochspezielle Lebensweisen entwickelt haben, um im extremen Lebensraum Stadt zu bestehen.
Im Rahmen der Führungen wurden auch die recht zahlreich vorhandenen Stadtbäume begutachtet. Sie fördern in vielfältiger Weise das Wohlbefinden der Menschen in der Siedlung. Erwähnt seien hier nur beispielhaft die positiven Auswirkungen auf Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftaustausch und Luftreinigung.
Vogelarten wie Hausrotschwanz, Mauersegler und Mehlschwalbe haben sich im Laufe der Zeit ebenfalls an den urbanen Lebensraum angepasst. Sie benötigen jedoch die Toleranz und Unterstützung der Hausbesitzer.
Sehr beliebt bei den Kindern waren auch diesmal wieder die Insekten, die mit der Becherlupe genauestens betrachtet wurden. Mitten in der Altstadt konnte sogar ein verwilderter Honigbienenschwarm beobachtet werden. Und dass der Fischerbrunnen eine ideale Vogeltränke und beliebtes Vogelbad darstellt, wusste bis dahin nicht jeder.
Insgesamt wurden 19 Vogelarten, 27 Insektenarten und etwas mehr als 70 wild wachsende Pflanzenarten bestimmt.
Eine Vielzahl von Helfern hat zum Gelingen des "Tags der Artenvielfalt" beigetragen. Genannt seien hier kurz die Experten Peter Reiter und Bernd Ullrich, das Naturpark- Informationszentrum, die Touristinformation und der Hof Breitenstein. Hingewiesen sei auch auf die beiden von der befreundeten BUND Ortsgruppe erarbeiteten Führer: „Stadtökologischer Rundgang 1 und 2“, die im Buchhandel erhältlich sind.

Infos im Internet:
www.nabu-eberbach.de


13.06.02

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